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Zurück zu den Wurzeln: Das italienische Luxuslabel Brioni gibt seine Frauensparte auf

Der italiniesche Luxusmodeanbieter Brioni gibt mit sofortiger Wirkung sein Frauengeschäft auf. Der Vertrag mit Alessandro Dell’Aqua, der als Designer für die Damenlinie zuständig war, wurde gekündigt, die für den 25. September 2011 anberaumte Pret-a-Porter Modenschau in Mailand abgesagt.

Wir finden das natürlich total gut, schließlich steht Brioni für beste italienische Schneiderkunst – und zwar für den Mann. Nicht nur der omnipotente Altkanzler Gerhard Schröder koketierte damit Brioni-Anzüge zu tragen, auch Pierce Brosnan trug in seiner Rolle als James Bond Anzüge dieser legendären Marke. Mehr Männlichkeit geht nicht, da kann der neue Bond, Daniel Craig, noch so oft in die Mucki-Bude rennen und Tom Ford-Anzüge tragen. Brioni steht für Maskulinität, Dominanz und Eier.

Die Frauen-Linie aufzugeben war jedenfalls eine strategische Entscheidung, lässt Brioni verlauten. Diese hatte zuletzt sowieso nur 7 Prozent des Umsatzes von 120 Millionen Euro ausgemacht. Man wolle sich viel mehr auf den immer härter umkämpften, aber auch immer stärker wachsenden Männermodemarkt fokussieren. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche deutete Brioni-Chef Francesco Pesci an, dass er sich mehr auf den russischen sowie den asiastischen Luxusmarkt konzentrieren werde.

Gerüchten zufolge soll der französische Luxusgüterkonzern PPR Interesse an einem Kauf von Brioni haben. Die neue Brioni-Strategie könnte da nicht ungelegen kommen, schließlich deckt PPR mit seinen Marken Gucci, Yves Saint Laurent, Stella McCartney und Balenciaga die Frauensparte schon hinreichend ab.

Bild: 3.bp.blogspot.com

Von: Jakob

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

NEWS

 

Dov Charney gründet sein eigenes Label

Über den Fall Dov Charney haben wir hier oft berichtet.

Der Ex-Mastermind von AMERICAN APPAREL wurde aufgrund von Eskapaden (sexuellen Belästigungen etc.) und finanzieller Talfahrt des das von ihm gegründeten Unternehmens entlassen. Doch Dov kämpfte wie ein Löwe für seine Rückkehr.

Dov und seine Gefolgschaft demonstrierten vor der AA Zentrale. Anwälte wurden eingeschaltet, doch es half alles nichts, kürzlich wurde klar: „It’s not gonna happen“. Eine Rückkehr von King Dov zu American Apparel ist ausgeschlossen.

Daher gründet Charney jetzt einfach sein eigenes Label, bei dem man sich auf die Produktion von in den USA produzierten Basics konzertieren wird, so wie bei American Apparel.

Chad Hagan – einer der mutigen Investoren der neuen Marke, deren Name noch nicht kommuniziert wurde, sprach mit WWD über die Strategie:

„Wir wollten kein lustiges, x-beliebiges Online-Brand gründen, sondern das tun, was Dov am besten kann: Basics produzieren. Zielsetzung sind echte Stores. Erst im zweiten Schritt werden wir uns auch auf E-Commerce“ konzentrieren.“

Wir freuen uns schon auf neue Sex-Geschichtl aus Dov’s Office und fragwürdigen, schlüpfrigen Kampagnen.

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