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Yusuke Hotchi

200 junge Menschen bewerben sich jedes Jahr an Königlichen Akademie der schönen Künste Antwerpen, 60 werden genommen, davon kommt knapp die Hälfte durch das erste Jahr. Im Laufe der Studienzeit dezimiert sich die Zahl der Studenten weiterhin erheblich. Das Niveau ist hoch, auch der Druck. Sieben Studenten haben es im Jahr 2011 geschafft, sie haben ihren Abschluss an einer der renommiertesten Modeschulen der Welt gemacht. Einer davon ist Yusuke Hotchi. Der Japaner designt Männermode, er gewann den Dries van Noten Preis und einen Platz bei Ann Demeulemeester.

Grundidee seiner Abschlusskollektion: die Neuinterpretation von Klassikern. Ein Trenchcoat, zum Beispiel, wird von Hotchi schnitttechnisch transformiert. Oder eine Bomberjacke, die durch XXL-Ärmel auffällt. Innen- und Außenleben  seiner Kleidungsstücke, wie auf dem ersten Foto zu sehen, verbinden sich bei Hotchis Kreation zu einem größeren Ganzen.Alles in allem eine vergleichsweise tragbare Kollektion.

Fotos: David Kurt Karl Roth

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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