Wonderful Things

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Das Victoria & Albert Museum widmet Tim Walker, dem Fantast der Modefotografie, eine große Ausstellung, welche am Wochenende startet und bis zum 8. März 2020 läuft. „Wonderful Things“, so der Titel der Schau, ist seine bislang größte Ausstellung in einem Museum.

Über drei Jahre hat Walker an der Ausstellung gearbeitet. Anlässlich von „Wonderful Things“ hat der britische Fotograf  zehn neue Serien erschaffen, jede Einzelne ist inspiriert von einem Objekt aus dem gigantischen Archiv des Londoner Museums.

Wie der kunstvolle Fotograf bei seiner Selektion im V&A vorging, verriet er dem AnOtherMagazine:“It’s about me finding a charged object that has illuminated and touched me, and then I’ve turned that into a world. Hopefully you come out of it feeling inclined to go and create your own worlds, articulate your own fantasies.”

U.a. ließ sich Walker für seine neuen Fotografien von kleinen, indischen Zeichnungen, erotischen Illustrationen, goldenen Schuhen sowie einer 65 Meter langen Fotografie der Bayeux Tapestry inspirieren. Auch all jene von Walker sorgsam ausgewählten Objekte, seine Inspirationsquellen, werden ausgestellt.

Bevor Walker es selbst mit der Fotografie zu Ruhm brachte, was ihm bereits in jungen Jahren gelingen sollte, assistierte er Richard Avedon in New York. Sein erstes Editorial für die britische Vogue schoss Walker mit 25 Jahren. Heute ist Walker bekannt für seine surrealen, wundersamen Fotografien. Über allen Walker Werken liegt ein gewisser „Alice im Wunderland“ Filter, der seine Bilder einzigartig macht.

Seine Fotografien sind keine Snapshots, sondern sorgsam, über Wochen ausgearbeitete Szenen, die in Zusammenarbeit mit Shona Heath entstehen. Sie ist auch verantwortlich für die Szenografie der „Wonderful Things“ Ausstellung. Rund 300 Objekte werden insgesamt ausgestellt, darunter – neben den Fotografien – Contact Sheets, Kurzfilme, Requisiten und Skizzenalben.

Eines der eindrucksvollsten, ausgestellten Werke Walkers: Ein Portrait des viel zu früh verstorbenen Alexander McQueen, der von Walker rauchend, neben einem Totenkopf, inszeniert wird. Für die Kuratorin der Ausstellung,  Suzannah Brown, stand eine Zusammenarbeit mit Walker seit Jahren ganz oben auf der „To-Do-List“:

„When I was interviewed for my job here in 2008, I was asked, ‚If you could pick one photographer whose work to curate, who would it be?`Straight away, I said Tim. To finally have it happen is so exciting“. Exciting ist auch die Schau, also: alle auf nach London!

Category: #dandydiaryspace

Tags: Victoria & Albert Museum, Wonderful Things

Von: David Kurt Karl Roth

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