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Wir verlosen: Noch ein Melt! Festival-Paket + 2 Tickets

Neulich haben wir ein erstes Melt! Festival-Paket inklusive zweier Tickets, gesponsort von frontlineshop, verlost. Freitag war die Deadline zum Mitmachen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir schon diverse witzige Mails bekommen. Aufgabe war es, entweder das Nackfoto eures Hundes oder euer liebstes Karl Lagerfeld-Zitat zu schicken. Hundefotos gab es wenige, Zitate dafür umso mehr.

Gewonnen hat Peter aus Köln, der uns folgendes sagenhafte Zitat geschickt hat, dessen Echtheit wir niemals überprüfen werden, weil wir felsenfest davon überzeugt sind, dass König Karl es genau so gesagt hat:

Baptiste ist schwul und das ist auch gut so.”

Herzlichen Glückwunsch Peter, dein Gewinnpaket inklusive der Tickets schicken wir dir zu.

Weil der frontlineshop aber so nett ist und wir es auch sein wollen, verlosen wir jetzt einfach mal ganz flux ein zweites Melt! Festival-Paket + 2 Tickets für das Festival.

Diesmal sind neben den beiden Tickets folgende geile Sachen im Package dabei: eine Kamera von Lomography, ein Handtuch mit einem Hai drauf und ein Kopfhörer von WeSC in angesagter Festival-Schlammoptik. Verrückter Kram, oder!?

Alles was ihr diesmal dafür tun müsst, ist uns per E-Mail (david (at) dandydiary.de) folgende Frage richtig zu beantworten:

Wie lautet Karl Lagerfelds zweiter Vorname?

Einsendeschluss ist Mittwoch, der 6. Juli 2011, 12.00 Uhr. Also schon in drei Tagen. Gebt Gas, ihr Festival-Mode-Häschen.

Bitte vergesst nicht eure Adresse mitzuschicken, damit wir euch den Gewinn auch noch schnell zusenden können. Wir freuen uns schon auf die Mails und vor allem darauf, euch auf dem Festival Hallo und so zu sagen.

P.S.: Wie schon erwähnt – Das Melt! Festival gilt als das bestangezogene unter den deutschen, ach was sag ich, unter den europäischen Festivals überhaupt. Es ist also nur logisch, dass wir da auch aufkreuzen und mal Hallo sagen. Das Melt! findet statt vom 15. bis 17. Juli 2011.

LOOKS

NEWS

 

Der längst überfällige Beweis: der ADILETTEN-Trend ist vorbei

Hiermit wäre es dann wohl auch endlich zu Ende, mit dem achso lässig-ironischen (und natürlich auch von uns bis zur Besinnungslosigkeit propagierten) Adiletten-Look, den man nach Möglichkeit in den Unmöglichsten Kombinationen trägt (zum Anzug – hihihi, im Winter – hihihi, zur Hochzeit der kleinen Schwester – hihihi, zu Yom Kippur – hihihi).

Auf diesem Bild hier trägt der Schmusesänger Sascha “Sasha” Schmitz, der schon out war, als wir noch nichtmal erste Sackhaare hatten, Adiletten zum Smoking. Damit ist es offiziell und ganz eindeutig klar: der Adiletten-Look ist in den übelsten Niederungen des Mainstreams angekommen – und wird dort für seine witzige Lässigkeit augenzwinkernd gefeiert. Es gibt kaum Schlimmeres.

Wer jetzt noch allen Ernstes (hihihi) die ADIDAS-Badelatschen trägt, hat gar nichts verstanden und gehört drei Tage am Stück mit dem neuen Album von Sasha gewarterboarded.

Von: Jakob

 

LOOKBOOKS

SPECIAL

TRENDS

 

Das Ende von Health Goth?

Im August haben wir erstmalig über den Trend Health Goth berichtet.

Die Begriff zum Trend stammt von Mike Grabarek und Jeremy Scott – einem R’n’B Duo (Magic Fades) aus Portland, USA – sie erstellten April 2013 eine #healthgoth Facebook Fanpage.

Auf ihrer Facebook Seite posten sie alles was sie zur Health Goth Welt zählen: Schwarz-weisse PORSCHE DESIGN Performance-Sneaker, Kampagnenbild der H&M x Alexander Wang Kooperation, NORTHFACE Etip Handschuhe, bionisch-futuristische Körperteile und Kampfmonturen für den Übermensch der fernen Zukunft.

Die Health Goth Fanpage gewann schnell an Zuwachs. Die Welt der HealthGother schien in Ordnung. Doch dann kam das erste böse Mainstream-Medium – die französische Frauenzeitschrift Marie Claire – und berichtete vor fünf Tagen über den Trend: Health Goth – the Latest Trend You’ve Never Heard of

So erklärte die Marie Claire ihren Leserinnen den Trend:

…it’s a very modern mix of gothic and punk sensibilities (think dark colours, figure-hugging silhouettes and heavy statement accessories) and futuristic sport-luxe. Weird? Very. Cool? Apparently.

Die Health Goth Szene (also: alle, die ganz undergroundig auf der Health Goth Facebook Seite rumhängen, waren entsetzt. Man hatte ihre Bewegung verraten. Entzürnte Health Gother tippten wutentbrannt R.I.P. Health Goth in die Tasten ihres MACs:

Auch das australische Oyster Magazine, das im Gegensatz zur Marie Claire, zu den Guten, den Medien gehört, denen man Insiderwissen zugesteht, titelte: RIP The Trend That Never Was. Doch markiert der Marie Claire Artikel wirklich das Ende von Health Goth?

Es ist der Anfang vom Ende, nicht das Ende. Die modische Vorhut (eine Handvoll Wissender) wird schnell weiterziehen, auf zum “Next big thing”, doch die breite Masse wird erst durch Medien wie der Marie Claire auf den Trend aufmerksam gemacht. Der Trend ist also gerade erst dabei so richtig ins Rollen zu kommen (Merci, Marie!).

Health Goth ist ein Trend, der wie Seapunk im Internet entstand. Es ist das Zukunftsmodell für die Entstehung von Trends (und wie man sieht auch schon das gängige Modell der Gegenwart). Das Internet ist ein gigantischer Multiplikator und Beschleuniger. Früher hat es Jahre gedauert bis ein Trend vom Underground in den Mainstream gelangte. Die Eintrittsbarrieren um Teil einer Bewegung zu sein, waren deutlich höher:

Man lehnte sich gegen die Eltern auf (Hippie). Man hing schwarz-geschminkt mit gruseligen Gestalten auf Friedhöfen rum (Gothic). Oder trank den ganzen Tag, pöbelte, grölte und durchlöcherte einen Großteil seines Körpers mit Piercings (Punk).

Heute sitzt man zu Hause vor dem Laptop, lädt Bilder hoch, kommentiert, liked und shared (Health Goth). Nie war es leichter Teil einer Bewegung zu sein, daher ist es kein Wunder, dass eine Bewegung schneller im Mainstream landet als ein Karnickel ficken kann.

Eine Konsequenz unser Zeit. Nicht das Aufgreifen des Trends vom Mainstream ist verwerflich, sondern das gespielte Entsetzen vom virtuellen Underground, welcher sich verraten fühlt.

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