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NEWS

 

Wir verlosen: Ein Melt! Festival-Paket + 2 Tickets

Das Melt! Festival gilt als das bestangezogene unter den deutschen, ach was sag ich, unter den europäischen Festivals überhaupt. Es ist also nur logisch, dass wir da auch aufkreuzen und mal Hallo sagen. Das Melt! findet statt vom 15. bis 17. Juli 2011.

Um das Festival aber noch bestangezogener zu machen, als es sowieso schon ist, verlosen wir hier mal ganz flott ein Super Melt! Festival-Paket von frontlineshop an einen unserer wahnsinnig gut gekleideten Leser. In diesem affengeilen Paket ist folgender geiler Kram enthalten: zwei (!) Tickets für das Festival, eine Sonnenbrille von Cheap Monday gegen die grelle Sonne am Morgen danach, einen Hut von Element gegen Sonnenstich oder Bierdusche, ein Jeanshemd von Lee gegen die nächtliche Frische und ein total geiles Zelt von The North Face zum Liebe machen. Alles ist, wie gesagt, gesponsort von frontlineshop. Nett, oder!?

Alles was ihr kleinen Mäuschen dafür tun müsst, ist eine E-Mail an uns zu schreiben (david (at) dandydiary.de), in der entweder ein Nacktfoto eures Hundes oder euer liebstes Karl Lagerfeld Zitat mitgeschickt wird. David und ich klüngeln dann in gemeinsamer, konspirativer Sitzung den oder die Siegerin aus. Einsendeschluss ist Freitag, der 1. Juli 2011, 12.00 Uhr.

Bitte vergesst nicht eure Adresse mitzuschicken, damit wir euch den Gewinn auch noch schnell zusenden können. Wir freuen uns schon auf die Mails und vor allem darauf, euch auf dem Festival die dreckverkrustete Hand zu schütteln.

FASHION SHOWS

 

Hot! Gypsy Sport Fall/Winter 2016

Gypsy Sport, eines der angesagtesten Labels aus New York, hat im Rahmen der dortigen Men’s Fashion Week eine gewohnt androgyne, fortschrittliche und vor allem:

verdammt gute Kollektion präsentiert, die – das kann man schon jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen – zu den besten der Saison gehört.

Die Entwürfe des Designers Rio Uribe, der hinter Gipsy Sport steht, gelten schon länger als Pionierarbeit in Sachen Androgynität.

Und auch in dieser Saison wurden jede Menge Kleider, Röcke und sehr feminin geschnittene Schlaghosen von umso maskulineren Models präsentiert.

Farbtechnisch dominieren pastellene Blau-und Biegetöne, eine offensichtliche Referenz an die Hiphop-Kultur Ende der Neunziger. Damals lockerten Rapper wie R. Kelly oder die Dipset-Crew den eindimensionalen und extrem maskulinen Gangster-Style mit „weicheren“ Looks auf und machten so den ersten Schritt hin zur Lockerung klassischer Hiphop-Klischees.

Dank dieser Inspiration entsteht ein sportlich-eleganter Look, von dem wir so dermaßen überzeugt sind, dass wir spätestens jetzt voll und ganz nachvollziehen können, warum Anna Wintour Rio Uribe persönlich einen Besuch in seinem Studio abstattete.

Der Designer pusht außerdem weiter die Schließung der Lücke zwischen Streetwear und High Fashion. Die Designs sind allesamt von der Straße und Jugendkulturen inspiriert, jedoch mit aufwendigen, hochwertigen Details und Materialien versehen.

Mit der FW16-Kollektion untermauert Gypsy Sport erneut seine Vormachtstellung in der New Yorker Szene. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis man auch bei uns, auf der anderen Seite des Atlantiks, die Genialität von Uribe’s Entwürfen erkennt.

Wir sind jedenfalls schon soweit.

Text: David Jenal

 

SPECIAL

 

Body Shaming: Britisches Label zwingt Models zum Essen

Das britische Label Rose & Willard, von dem wir bisher noch nicht einmal den Namen kannten, wird in Zukunft jedes Model dazu zwingen, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, bevor es für Haus arbeitet.

Damit will die Gründerin von Rose & Willard, eine gewisse Heidy Rehman, die Models vor der aus ihrer Sicht dämonenhaften Branche schützen.

“Yes, it’s a form of nannying but we feel we have a responsibility to protect these young women from an industry which we believe can leave them exploited and puts them under pressure to starve themselves and damage their health and wellbeing,” sagt die selbsternannte Ernährungsexpertin.

Ablaufen soll das Ganze wie folgt: Unter Aufsicht von Mitarbeitern des Labels (oder vielleicht sogar der Chefin höchstpersönlich) müssen die Models eine Mahlzeit zu sich nehmen. Dabei ist es den Mädchen weder erlaubt, die Nahrungsaufnahme zeitlich zu verschieben, noch lassen die harten Aufseher „kleine Häppchen“ durchgehen.

Verweigert sich ein Model dem beaufsichtigten Dinner, so wird weder das Mädchen selbst noch die Modelagentur für den Job bezahlt.

Damit ist – nachdem in Frankreich bereits ein umstrittenes Gesetz gegen „Magenmodels“ erlassen wurde – ein ganz neues Ausmaß von Body Shaming und generellen Unterstellungen erreicht.

Die erzwungene Nahrungsaufnahme impliziert, jedes Model hätte seine Ernährung nicht im Griff und bräuchte Unterstützung und Aufsicht beim Essen.

Das ist nicht nur eine beispiellose Respektlosigkeit gegenüber kerngesunden, von Natur aus schlanken Mädchen. Es hilft den tatsächlich magersüchtigen Models auch überhaupt nicht weiter. Ganz im Gegenteil:

Sie werden erneut mit der ignoranten Haltung gegenüber ihnen und ihrer Krankheit konfrontiert, die Heidy Rehman der Modebranche unterstellt und mit ihrem Schritt doch eigentlich bekämpfen will.

Wir sind erschrocken über so wenig Feingefühl von den eigentlich so zuvorkommenden Briten.

Text: David Jenal

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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