Wie ALEXANDER WANG mit Charity und Celebrity-Freunden Geld verdient

Der New Yorker Modedesigner Alexander Wang ist schon ein perfider Angeber:

in der Kampagen für das Charity-Projekt “Do Something”, bei dem junge Menschen bei allem Möglichen unterstützt werden (so vage ist die Selbstbeschreibung), zeigt Wang sich a) selbst und b) ganz viele seiner ganz bekannten Freunde, wie Kim Kardashian, Kanye West, Freischwimmerin Pamela Anderson, Frechdachs Cara Delevigne, Kokserin Kate Moss, Sängerin Lykke Li, die Mädchenband Haim, die Topmodel Joan Smalls, Daria Werbowy, Natasha Poly, Georgia May Jagger, Lara Stone, Gemma Ward, Sängerin Beth Ditto, Steven Klein, The Weeknd, Alison Mosshart, Pusha T, Angel Haze, Tyga, selbst den alten Rod Stewart, die koole Grimes, das deutsche Model Anna Ewers und einen A$AP Rocky, der seinen Wohlstandsbauch einzieht.

Dass nur 50% des Verkaufspreises der nicht besonders schönen, weil an ein junges T-Shirt-Print-Startup erinnernden Kollektion an die Hilfsorganisation gespendet wird, hinterlässt einen mehr als schalen Beigeschmack.

Ein Kapuzenpullover kostet 95,- Euro, ein T-Shirt 50,- Euro. Die Produktionkosten für die Teile dürften bei maximal 10,- Euro, da Wang smarterweise im Billiglohnland Vietnam hat produzieren lassen. Da bleibt schon noch gut was hängen, bei Wang. Zumal viele der Teile jetzt schon ausverkauft sind.

Wir vermuten vielmehr, dass es dem Geschäftsmann Wang weniger um Charity für Jugendliche geht, als vielmehr darum, das zehnjährige Bestehen seines Labels mit möglichst großen Namen zu schmücken – und nebenbei noch ein paar Mark extra zu verdienen. Sehr unfein, Wangmaster, seeeeehr unfein! 

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Category: News

Von: Carl Jakob Haupt

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