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NEWS

 

Wegen Lance Armstrong: Boykottaufruf von OAKLEY-Brillen

Weil Lance Armstrong gedopt hat, wurden ihm alle Tour de France-Titel nachträglich wieder aberkannt. Das finden wir unfair. Immerhin war er doch der Schnellste. Und darum geht’s doch schließlich beim Radrennen: der schnellste sein.

Na gut, vielleicht haben wir diesen komischen Sport mit den schmalbrüstigen Männern auch nie richtig verstanden. Wovon wir allerdings eine ganze Menge verstehen, ist Mode. 

Wir propagieren zum Beispiel seit Monaten, dass Radfahrer-Sonnenbrillen wieder angesagt sind. Dazu stehen wir auch nach wie vor. Jetzt sogar mehr denn je. Denn Doping finden wir super! Und Lance sowieso!

Was wir allerdings ganz und gar nicht okay finden, ist, dass die Sonnenbrillen-Firma OAKLEY ihren Sponsoring-Vertrag mit Lance Armstrong aufgelöst hat. Die piekfeinen Herren möchten sich ihre Finger also nicht an Lance schmutzig machen.

Das finden wir absolut ungerechtfertigt. Der Mann hat schließlich nur ein bisschen gedopt. Ist doch nicht schlimm, ihr Kacknasen. Beruhigt euch mal und gebt ihm seine Titel zurück. Und seine Sponsoring-Gelder. Und seinen Hoden!

Wie dem auch sei. Wir sind stinksauer! Also rufen wir zu einem Boykott von OAKLEY-Brillen auf!

Kauft nicht bei OAKLEY! (Aber kauft trotzdem sportliche 90er Jahre Sonnenbrillen, denn die sind schließlich arschkool!)

TRENDS

 

The Lamest Items of Clothing Recent History

Mode kann gnadenlos sein. Sie kann einen Angriff auf das Gemeinwohl darstellen. Das COMPLEX Magazine hat die schlimmsten Vorfälle in der jüngsten Geschichte in einer Hitlist des Grauens zusammengefasst:

Sleeveless Hoodies: Die ärmellosen Hoodies waren 2006 populär. Es war die Zeit, in der Justin Bieber zum Mann wurde. Das Pop-Idol, dem weltweit wenige Jahre später größter Respekt gezollt wurde, weil er mit einer brasilianischen Transe Geschlechtsverkehr hatte (sehr modern), war ein großer Fan der Hoodies. AMERICAN APPAREL, damals noch schwer angesagt, war die Marke, von der die ärmellosen Hoodies gekauft werden mussten. Ähnlich schlimm wie die Sleeveless Hoodies ist übrigens die Kombination aus Jackett und Kapuzenpullover. Ein Trend, der frühen 2000er, bei dem nicht ausgeschlossen ist, dass wir schon bald seine Rückkehr fürchten müssen.

Shants: Unter Shants versteht man lange Hosen, die mit Hilfe eines Reißverschluss in eine kurze Hose transformiert werden können. Der Begriff Shants war uns neu, da haben wir etwas gelernt, thank you, thank you, COMPLEX Magazine! Grundsätzlich finden wir den Gedanken der Transformation einer Hose durch Zipper gar nicht mal so übel. 1996 – dem Jahr der Shants – sah das natürlich noch ziemlich daneben aus. Beigefarbene Stoffhosen, deren Träger um Lässigkeit zu demonstrieren, gern ein Bein lang, ein Bein kurz getragen haben. Das war unschön. Doch wir finden, dass es höchste Zeit für eine zeitgemäße Variante der Shants ist.

Capris: Kein Männerbein wird jemals gut einer Caprihose aussehen. Denn Männerbeine sind, wenn man nicht gerade sein Geld mit dem Radsport verdient oder die alles verändernde Schallmauer Pubertät noch nicht durchbrochen hat, eine verdammt haarige Angelegenheit. Ein haariges Bein in einer weißen 3/4 Hose. Das kann nicht gut gehen.Wie schlimm eine Caprihose aussieht, bewies zuletzt der Rapper Pitbull der geschockten Weltöffentlichkeit bei seinem Auftritt bei der Eröffnungsfeier des “FIFA World Cup 2014″. Männer, deren Stampferl in einer 3/4 Hose stecken, sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurechnungsfähig, daher Sicherheitsabstand wahren.

Sommerschal: Irgendjemand sollte all den Mittvierzigern erklären, dass ein Sommerschal zu zartosa La Martina Hemd und hellblonden Strähnchen eine fiese Angelegenheit ist. Der Schal, als modisches Statement, war vor vielen Jahren mal eine schöne Sache. Man denke an die Zeiten des Existenzialismus. Doch die Zeiten sind vorbei. Vielleicht für immer.

Mehr über Fashion Fauxpas der jüngsten Geschichte – darunter die Newsboy Cap, Fingerless Gloves und Chubbies – erfahrt ihr beim COMPLEX Magazine.

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