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NEWS

 

Was soll ich bloß anziehen? – Hochzeit in St. Tropez

Morgen in aller Frühe mache ich mich auf den Weg gen Süden. Wiedermal geht’s nach Frankreich, diesmal aber nicht nach Paris, sondern (wie die Überschrift verrät) nach St. Tropez. Dort findet eine, wie könnte es anders sein, Traumhochzeit statt. Selbstverständlich auf einer der Küste vorgelagerten Insel. Das ganze wird, so stelle ich es mir zumindest seit Tagen, nein, seit Wochen vor, eine unglaublich mondäne, luxuriöse und hollywoodeske Feier mit kistenweise Champagner und allem, was sonst noch so dazu gehört.

Leider besteht mein Kleiderschrank zu einem Drittel aus Calvin Klein Unterhosen, einem weiteren Drittel aus verwaschenen Unterhemden und im letzten Drittel aus irgendwelchem Ethno-Mist und einer “Mission Accomplished”-Jeansjacke mit aufgenähter US-Flagge. Davon kann ich natürlich nichts gebrauchen, für die Hochzeit. Ich will ja nicht aussehen, wie ein Lump. Zumindest nicht während der Zeremonie.

Diverse Spielschulden und ein ausgeprägter Hang zu teuren arabischen Restaurants haben mein Budget jedoch soweit eingeschrumpft, dass mir nichts anderes übrig blieb, als zum örtlichen In-Store der schwedischen Underground-Marke H&M zu flitzen und schnell mal zwei Anzüge auszutesten (siehe Bild). Jetzt ist die große Frage: will ich im grauen Anzug wie ein norddeutscher Sparkassenberater durch den warmen Sand der Provence flanieren oder im creme-weißen Anzug wie ein zwielichtiger Zuhälter alle Hochzeitsgäste verschrecken? Ich bin mir wahnsinnig unsicher, tendiere aber zum Luden-Look in creme-weiß – denn alles ist besser als wie Sparkassenmitarbeiter zu wirken.

Entscheidungshilfe erbeten! Sollte ein findiger Mitarbeiter von Prada, der genre Anzüge verschenkt, mitlesen: Die Sache mit dem Anzug ist keineswegs entschieden. Ich würde mich sicherlich auch von einer anderen Marke überzeugen lassen. Ist ja klar.

LOOKBOOKS

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

TRENDS

 

Trend: Loafers sind wieder kool!

Wenn zwei der angesagtesten Streetwear-/Sportswear-/Skate-Labels, nämlich SUPREME aus New York und PALACE aus London, einem eher wenig sportlichen Klassiker der Herrengarderobe zuwenden, weiß man: der Trend kommt – und zwar richtig!

Im jüngsten Lookbook von PALACE SKATEBOARDS hatten wir ja bereits den exzessiven Einsatz von LOAFERS, also Leder-Herren-Slippern, in Kombination mit weiten Cargo-Hosen und einem generellen Grungy-Skate-Look beobachtet.

Jetzt hat das New Yorker Hype-Label SUPREME nachgelegt:

In einem Editorial für das japanische THEM-Magazin sieht man die brandneue Kollektion mit schwarz-weißen Loafers kombiniert. Skate-Schuhe und Sneakers werden nicht gezeigt.

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Wir empfehlen, euch rasch Slip-Ons zuzulegen – und sie Bitteschön nicht zur klassischen Ivy-League Garderobe zu kombinieren, wie es zum Beispiel die Luftpumpe Johannes Hübl macht, sondern zu Sportswear, Streetwear, Funktionsklamotte und weißen Socken. Und wenn ihr das so macht, das garantieren wir, seid ihr zumindest für den Moment die heißesten Typen des Planeten.

Von: Jakob

 

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Oi Lads, we touched down in . @acehotel

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