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NEWS

 

Warum lädt Guido Westerwelle eigentlich keine ausländischen Journalisten zur Berlin Fashion Week ein?

Auf der Homepage der Süddeutschen Zeitung habe ich eben gelesen, dass das israelische Außenministerium 64 ausländische Journalisten zur Fashion Week nach Tel Aviv eingeladen hat. Das finden wir natürlich klasse, dass sich die Politik der kommunikativen Funktion und Imagewirkung einer so genannten Modewoche bewusst ist, und diese fördert.

Im gleichen Moment müssen wir uns hier in Deutschland allerdings fragen, warum Außenminister Guido Westerwelle sich nicht mal kurz einen Regierungsflieger ausleiht, damit Top-Journalisten aus ihren Redaktionsstuben in Paris und New York abholt und mit ihnen gemeinsam zur Berlin Fashion Week jettet.

Das wäre ja nun wirklich mal ein Bekenntnis – und sicherlich auch eine willkommene Abwechslung zum wenig glamourösen Tagesgeschäft zwischen FDP-Zerfall und Iran-Sanktionierung.

Die Berlin Fashion Week Fall/Winter 2012 findet vom 18. bis 21. Januar in, na klar, Berlin statt. Das Fashion Week-Zelt wird, wie bereits im Sommer, wieder an der Straße des 17. Juni stehen.

Bild: abendblatt.de

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

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