Wachstumsschwierigkeiten bei Burberry: Christopher Bailey verdient 75% weniger als bisher

Die Nachricht kommt unerwartet und ist in ihrer Härte fast schon brutal: Aufgrund von ausbleibendem Wachstum hat Christopher Bailey, der bei Burberry eine in der Branche einzigartige Doppelrolle bestehend aus Creative Director und CEO einnimmt, im letzten Jahr ganze 75% weniger Gehalt bezogen als im Vorjahr.

Konkret schrumpften seine Bezüge von – zugegeben horrenden – 7,5 Millionen britischen Pfund auf 1,9 Millionen Pfund. Das dürfte vor allem an nicht ausgezahlten Boni ob verfehlter Umsatzziele liegen.

Verwunderlich sind die schwachen Zahlen und die damit verbundene Gehaltskürzung vor dem Hintergrund, dass Burberry im letzten Jahr durch Zusammenarbeiten mit Google und die Ankündigung, sich von den klassischen Saisons der Modebranche loslösen zu wollen, stets überaus positive, die Marke als vorrausschauenden „Gamechanger“ lobende Medienberichte vorzuweisen hatte.

Auch wir haben mehrmals über die sehr klugen und zeitgemäßen Schritte des Labels von der Insel geschrieben. Geholfen hat es zu unserer Verwunderung offensichtlich wenig. Wir hoffen natürlich sehr, dass sich das bald – am Besten schon mit diesem Artikel – ändert. Mut zu Neuem sollte schließlich belohnt werden.

Mehr Infos zur Situation bei Burberry gibt es hier bei den Kollegen von Business of Fashion.

Category: News

Tags: burberry, Christopher Bailey

Von: David Jenal

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