Von 1970er Gucci zu 1988er Youth Crew

Weil es HIER und DAS einfach extrem heiß ist, habe ich mir meine Haare abrasiert. Mein ursprünglicher Plan, mit einer ordentlichen Mähne den 1970s Trend und damit den angesagten GUCCI-Look voll mitzumachen, ist damit beendet. Es ging eben nicht mehr anders.

Jetzt die volle 1988er Youth Crew-Ästhetik, die ja oft auch in eine fiese Jock-Richtung ging, was ich tunlichst zu vermeiden suche. Wird sicher nicht immer klappen, dafür muss ich mich schon jetzt präventiv entschuldigen.

Tatsächlich hatte ich noch nie ne Glatze und was sich anfänglich ungewohnt kahl und nackt und ungeschützt anfühlte, ist mir mittlerweile zum Partner geworden: Die radikale Härte des Schnitts hält mir, das kann ich nach wenigen Tagen schon sagen, so manchen Laberhannes von der Backe.

Dass ich mir schon einen veritablen Sonnenbrand aufm Schädel eingefangen habe, weil dieser ja zum ersten Mal seit Babyzeiten die Sonne sah, und dass nicht mehr jede Sonnenbrille so richtig gut aussieht, sind zwei Erkenntnisse, die zwar erwartbar gewesen aber eigentlich auch total egal sind. Damit kann ich leben. Sonnenbrillen habe ich genug – und jetzt auch eine Creme mit Lichtschutzfaktor 50.

Oi!

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Fotos: Peter Kaaden

Frisur: Peter, Tim, Molle, David & Quid

Category: Looks

Von: Carl Jakob Haupt

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