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Vernissage: Martin Eder X Tissue Magazine Poster Edition

Unser liebstes Tittenheftchen, das Tissue Magazine von Uwe Jens Bermeitinger, hat gemeinsam mit dem Künstler Martin Eder (Foto oben) eine limitierte Poster Edition des ikonographischen Arsch-Fotos rausgebracht.

Und wie man das nun mal so macht, wurde die Veröffentlichung mit einer Party/Vernissage/Trinkveranstaltung unweit des Hamburger Hafens gefeiert. Es gab guten Gin Tonic in Plastikbechern, Gäste mit Odd Future-Shirts, Raucher und Trinker. Alles richtig gemacht, also.

Die Poster, die der aufmerksame Leser schon als Beilage von Tissue #2 kennen sollte, wurden von Martin Eder mit Glitzer besamt und unterschrieben. Dreißig Stück gibt’s insgesamt. Pro Stück muss man 60,- Euro latzen. Bestellungen können an [email protected] geschickt werden. Wir empfehlen nachdrücklich genau das zu tun. Los, ihr Ärsche, kauft das Poster und hängt es euch über den Frühstückstisch!

MARTIN EDER X TISSUE Magazine Poster Edition
Silkscreen on offset print, hologram glitter
Paper Chromolux 700
Dimensions 36 x 59 cm 
Edition of 30, signed, numbered
60,- €

Fotos: girlsonshoulders.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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