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Vernissage: Martin Eder X Tissue Magazine Poster Edition

Unser liebstes Tittenheftchen, das Tissue Magazine von Uwe Jens Bermeitinger, hat gemeinsam mit dem Künstler Martin Eder (Foto oben) eine limitierte Poster Edition des ikonographischen Arsch-Fotos rausgebracht.

Und wie man das nun mal so macht, wurde die Veröffentlichung mit einer Party/Vernissage/Trinkveranstaltung unweit des Hamburger Hafens gefeiert. Es gab guten Gin Tonic in Plastikbechern, Gäste mit Odd Future-Shirts, Raucher und Trinker. Alles richtig gemacht, also.

Die Poster, die der aufmerksame Leser schon als Beilage von Tissue #2 kennen sollte, wurden von Martin Eder mit Glitzer besamt und unterschrieben. Dreißig Stück gibt’s insgesamt. Pro Stück muss man 60,- Euro latzen. Bestellungen können an [email protected] geschickt werden. Wir empfehlen nachdrücklich genau das zu tun. Los, ihr Ärsche, kauft das Poster und hängt es euch über den Frühstückstisch!

MARTIN EDER X TISSUE Magazine Poster Edition
Silkscreen on offset print, hologram glitter
Paper Chromolux 700
Dimensions 36 x 59 cm 
Edition of 30, signed, numbered
60,- €

Fotos: girlsonshoulders.com

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Huhu! Shooting with ARD today and giving the deepest of all fashion blogger insights. Soon on TV. Oi!

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