Verbannen, noch besser: verbrennen: Comme des Fuckdown, Ain’t Laurent Without Yves und Co.

Bitte tut uns, euch, der Gesellschaft einen Gefallen und verzichtet fortan darauf Marken wie Comme des Fuckdown oder Ain’t Laurent Without Yves zu tragen. Verbrennt alle eure “Ironic Fake Fashion” Marken! Jetzt! Danke!

Denn nichts ist schlimmer (nicht mal ein Orignal von Dsquared2als verdrehte, verzerrte, durch Wortspiel veränderte, damit ironisierte Modemarken. Den Trend, bzw. Fluch, von “Ironic Fake Fashion” haben wir dem A$AP Mob zu verdanken. Ferg, Rocky und Co. begannen 2012 damit Beanies von Comme des Fuckdown zu tragen.

Schnell wurde aus Céline Célfie, Hermés, Homiés, Prada, Paraduh, Tom Ford, Tom Bored und, und, und. Ironic Fake Fashion Labels verbreiteten sich schneller als suizidale Gedanken unter Weight Watchern.

Oftmals waren die Wortneuschöpfungen der Fake-Labels so originell wie ein Entwurf des vom Zeitgeist Lichtjahre entfernt lebenden Giorgio Armani. Selten bis nie: witzig!

Diese Woche wurde bekannt, dass Yves Saint Laurent das Copy-Cat Label Ain’t Laurent Without Yves verklagen wird. Ein symbolischer Akt. Der Spuk sollte also bald vorbei sein.

Auch das 90’s Revival des Overbranding – in den letzten Saisons bei vielen gehypten Labels wie Astrid Andersen, Nasir Mazhar etc. zu sehen – dürfte seinen Zenit bereits überschritten haben. Mehr dazu hier.

Category: Trends

Tags: Ain't Laurent Without Yves, COMME des FUCKDOWN, IFF

Von: David Kurt Karl Roth

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