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NEWS

 

Urban Outfitters ab Juli 2011 in Berlin

Wie die Textilwirtschaft gestern und Les Mads heute meldeten, wird der Lifestyle-Laden Urban Outfitters im Juli 2011 eine Filiale in Berlin eröffnen. Der Store wird in einem Neubau in der Weinmeisterstraße im Bezirk Mitte zwei Etagen bespielen.

Seit 2008 gibt es Urban Outfitters bereits in Hamburg (siehe Bild). Der Laden in Berlin wird mit 600m² nur etwa halb so groß sein. Ob man dort dann noch schöne, gute, angesagte oder auch einfach nur okaye Klamotten finden wird, bleibt abzuwarten. In Hamburg hat mich der Laden mit seinem Sortiment bislang noch gar nicht begeistert. Print-Shirts, Karo-Hemden, Röhrenjeans und all den anderen Quatsch gibt es ja sowieso schon an jeder Ecke. Um wirklich “urban” zu sein, muss da langsam mal mehr kommen.

SPECIAL

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TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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