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Unser DfT-Patenkind: Jonathan Christopher Hofwegen

Wie im letzten Jahr sind wir auch dieses Jahr Pate für einen Designer for Tomorrow Finalisten. Unser diesjähriges Patenkind: Jonathan Christopher Hofwegen. Ein holländischer Designer, der in Arnhem studiert hat.

Während der Kollektionssichtung im Soho House in Berlin konnte ich einen ersten Blick auf seine Kollektion “Personatus” werfen. Christopher ließ sich für seine Kollektion, die auch dem Schirmherr des diesjährigen DfT-Awards Marc Jacobs gefiel, von Insekten inspirieren. Sie tauchten in Printform auf Kleidung und Masken auf. Die Prints sind sicherlich “das Highlight” seiner Kollektion, denn es sind keine konventionellen Prints, nein, es sind handelt sich um “Hightech-Prints”.

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Über die GQ Style und einen handfesten Streit mit einem Fuß

Auf dem Rückflug von Mumbai nach Berlin kam ich dann endlich mal dazu: die nicht mehr ganz so neue GQ STYLE lesen.

Doch bevor ich in diesen Genuss kam, musste ich erst einmal einen handfesten Streit mit einem Fuß austragen. Kurz nach dem unser Flieger vom Boden abgehoben war, um in die Nacht zu entgleiten, schob sich, zwischen dem rechten Fenster und meiner Kopflehne ein leicht nach Schweiß riechender Frauenfuss. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. Ich war schockiert.

Mit einem Kissen zeigte ich dem Frauenfuss auf sanfte Art- und Weise seine Grenzen auf und drängte ihn zurück in sein Hoheitsgebiet. Doch nach dem Abendessen, als das Licht in der Kabine erlosch, versuchte der Fuß sich wieder seinen Weg zu bahnen. Immer und immer wieder wurde ich wach, weil der Fuß sich Platz zu verschaffen versuchte und gegen meinen Rücken prallte.

Irgendwann tief in der Nacht hatte der Fuß eine vermeintliche Lösung gefunden: Er legte sich auf meiner rechten Schulter nieder. Der Fuß riss sich mich so aus einem angenehmen Traum, in dem Henrik Vibskov mit Stine Goya händchenhaltend über eine Sommerwiese hüpften. Das Mass war voll. Ich griff mir den Fuß mit beiden Händen und schleuderte ihn mit aller Kraft zurück. Ein Gewaltakt sondergleichen.

Nach meiner Affekthandlung: absolute Stille. Es war der letzte Akt in “David vs. Frauenfuß”, doch schlafen konnte ich auch nicht mehr, also knipste ich meine Leselampe an und holte die GQ Style Herbst / Winter 2014-15 aus meinem Army Backpack hervor.

Auf dem Cover: Schauspieler Josh Hartnett. Er zeigt sich in filmreifen Posten in einer Fotostrecke in Retro-Optik. Doch die originellste Strecke des Magazins stammt von der Kreativdirektorin Josh Hight und Fotografin Julia Noni:

Alle Fotos wurden von oben, aus der Vogelperspektive, geschossen, die Models sitzen auf Bänken, liegen auf dem Rasen, laufen, stehen, gehen – eine interessante Perspektive, die den Fokus verschiebt.

Starfotograf Wolfgang Tilmans erzählt in einem Interview, dass er mit dem britischen Cool Kid Nasir Mazhar befreundet ist, er spricht über seine Züricher Ausstellung “Neue Welt” und über digitale Fotografie.

GOSHA RUBCHINSKY - ein russischer Allround-Künstler (Modedesign, Fotografie, Film) – wird in einem Portrait vorgestellt. Der Leser erfährt, dass er mit einer wilden Mischung aus American Pop Culture und Sowjetkultur groß geworden ist. Und wie so oft in Artikeln über Rubchinsky muss der Designer uns erklären, dass er nicht politisch ist, sich daher leider nicht zur aktuellen Lage in Russland äußern will und kann.

Rubchinsky, der von Rei Kawakubo unterstützt wird und im Sommer seine erste Show während der Paris Men’s Fashion Week hatte, hat eine große Zukunft vor sich, daher mehr als angemessen ihn einem Portrait dem großen Publikum vorzustellen.

Der GQ-Schreiberling Horacio Silva schreibt in “BOOM TOWN” über den Aufstieg der Männermodemetropole London. Aus keiner Stadt kommen derzeit mehr spannenden Männermode-Designer: Astrid Andersen, Matthew Miller, Nasir Mazhar, Kit Neale, Bobby Abley, Christopher Shannon, Craig Green, und, und, und.

Kurz vor der Landung in der Heimat – gerade noch vertieft in ein amüsantes Jeremy Scott Interview – sah ich sie: die Frau zum Fuß.

Eine etwa 60-jährige Inderin in einem dunkelgrünen Sari eilte – noch immer barfuß – an meinem Platz vorbei, um rechtzeitig zur morgendlichen Toilette zu gelangen. Zu einem klärenden Gespräch zur letzten Nacht kam es nicht.

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