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Undercut overdone

Foto: Fotocommunity.de

Wenn ein Kleidungsstück die Grenze der Tragbarkeit überschritten hat, kann ich es problemlos ablegen. Bei einer Frisur, die nicht mehr tragbar ist, gestaltet sich das Ganze schon etwas schwieriger. Wenn man nicht zu radikalen Schritten, Haare abschneiden, bereit ist, bedarf es Zeit um sich von dem alten, überholten Look zu lösen. Der Undercut ist für mich überholt. Seiten, die raspelkurz rasiert sind, sind nicht mehr das Ultimo in puncto Männerfrisuren, daher werde ich meine Haare wachsen lassen. Die Übergangsphase, in der mir die Haare an den Seiten in alle Himmelsrichtungen stehen werden, muss ich mit Kopfbedeckungen überbrücken, da ich davon genug habe, werde ich das wohl schaffen. Eine Lösung, oder besser gesagt die nächste It-Frisur, kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht anbieten. Doch man kann wohl sagen, dass man derzeit mit 2-3 Liter Wet-Gel in den Haaren nicht allzu viel falsch machen kann. Was glaubt ihr ist die “nächste Frisur” für die hippen Jungs?

If a garment has exceeded the limit of wearability, I can take it easy off. With a haircut it´s not that easy. It takes some time to get rid off an “old hairstyle”. For me the undercut is not cool anymore for me. Extremely short hair on the sides of the head is a aestetic that´s not cool anymore. I decided to let my hair grow. So, in the next time I must wear a lot of hat´s, otherwise I will look hilarious with half-long hair on the sides. A solution, or better: the next “It-hairstyle”, I can´t offer at this time. But I guess  that you can´t be wrong at the moment if you using a lot of wet-gel. What´s going to be the next hip haircut for boy´s. What do you think?

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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