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Twitter: Comeback

Machen wir’s kurz:

Facebook wird von Tag zu Tag langweiliger (vielleicht hab ich aber auch nur die falschen, ultra-uninteressanten Freunde), Google+ war nie eine Option, Pinterest ja irgendwie eher was für Mädchen (verdammte Sexisten-Sauschweinebande!) und Instagram habe ich bis heute nicht so recht verstanden.

Also wage ich ein Comeback bei Twitter. Also genau bei der Plattform, die ich vor zwei Jahren aufgegeben hatte, weil ich mitunter sechs Stunden pro Tag und vollgepumpt mit Kaffee auf neue wahnsinnig witzige 140-Zeichen-Späße zum tagesaktuellen Geschehen gewartet habe.

Aber vielleicht ist jetzt ja alles anders geworden. Ich habe mich neu angemeldet, starte bei Null, ohne Freunde und Bekannte. Als Niemand.

Mein Twitter-Comeback ist also eher ein Calmback. Ein stiller Ausruf an meinen bis dato einzigen Follower.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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