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Twitter: Comeback

Machen wir’s kurz:

Facebook wird von Tag zu Tag langweiliger (vielleicht hab ich aber auch nur die falschen, ultra-uninteressanten Freunde), Google+ war nie eine Option, Pinterest ja irgendwie eher was für Mädchen (verdammte Sexisten-Sauschweinebande!) und Instagram habe ich bis heute nicht so recht verstanden.

Also wage ich ein Comeback bei Twitter. Also genau bei der Plattform, die ich vor zwei Jahren aufgegeben hatte, weil ich mitunter sechs Stunden pro Tag und vollgepumpt mit Kaffee auf neue wahnsinnig witzige 140-Zeichen-Späße zum tagesaktuellen Geschehen gewartet habe.

Aber vielleicht ist jetzt ja alles anders geworden. Ich habe mich neu angemeldet, starte bei Null, ohne Freunde und Bekannte. Als Niemand.

Mein Twitter-Comeback ist also eher ein Calmback. Ein stiller Ausruf an meinen bis dato einzigen Follower.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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