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Trend: Make-Up für Männer

Wir haben neulich ja schonmal drauf hingewiesen: Süd Korea ist ein irre fortschrittliches Land – und in Sachen Mode, Stil und abgedrehter Koolness ein absoluter Trendsetter. 

Höchst interessant ist daher folgende Meldung der Nachrichtenagentur AP: die 19 Millionen Männer Süd Koreas werden in diesem Jahr 885 Millionen US-Dollar für Kosmetikprodukte ausgeben. Das macht das kleine Land zum größten Männer-Make-Up-Markt der Welt. Pro Mann sind das etwa 46,- Dollar für Make-Up im Jahr. Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass kleine Jungs und ältere Herren an diesem Trend wohl nicht so recht beteiligt sind.

In dem AP-Artikel heißt es

“The metamorphosis of South Korean men from macho to makeup over the last decade or so can be partly explained by fierce competition for jobs, advancement and romance in a society where, as a popular catchphrase puts it, “appearance is power.” Women also have a growing expectation that men will take the time and effort to pamper their skin.

Evidence of this new direction in South Korean masculinity is easy to find. In a crowded Seoul cafe, a young woman takes some lipstick out of her purse and casually applies it to her male companion’s lips as they talk. At an upscale apartment building, a male security guard watches the lobby from behind a layer of makeup. Korean Air holds once-a-year makeup classes for male flight attendants.”

Wir hoffen sehr, dass sich der Trend hin zum Männer-Make-Up bald auch in Deutschland durchsetzt. Das nämlich würde auch uns sehr helfen, zum Beispiel am Morgen nach einer wilden Fashion Week-Nacht.

Wir fangen dann langsam mal an zu üben, um ganz vorn dabei zu sein. Aber bitte, liebe Damen, seht es uns nach, wenn wir erstmal ziemlich schräg aussehen – wir fangen schließlich im Stadium eines zwölfjährigen Mädchens an. Wir haben einiges aufzuholen.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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