Trend: Designer-Flaschen

In der Alkoholindustrie ist es momentan höchst angesagt, die Flaschen für’s Gesöff von Künstlern designen zu lassen.

Die Vodka-Marke ABSOLUT macht das bereits seit einiger Zeit und dürfte mittlerweile mehr Künstler versammelt haben, als einst Andy Warhol in seiner Factory. Für uns Modeleute natürlich am interessantesten: die GARETH PUGH-Flasche.

Das Pariser Musik- und Modelabel MAISON KITSUNÉ durfte derweil jüngst eine Absinth-Flasche des Herstellers PERNOD designen. Die sieht dementsprechend gut aus.

Auf dem Biermarkt hält man sich lieber ans klassische Klientel und lässt Musiker die Flaschen designen. Jüngst hat HEINEKEN die Band METRONOMY dazu gewinnen können, eine Flasche zu bemalen; BECK’S ließ unter anderem BLOC PARTY ran.

Im Champagner-Bereich blieb man derweil französisch: MOET beauftragte den Pariser Nachtclubbetreiber und Graffitti-Künstler André Saraiva damit, eine Rosé-Flasche zu designen.

Es sieht so aus, als dürfte momentan jeder, der mag, mal ran und eine Schnapsflasche designen. Wir finden das natürlich total super, fragen uns im selben Moment aber auch: wann dürfen endlich mal Blogger (zum Beispiel, na Logo: wir) eine Flasche designen?

Es müsste ja auch nicht unbedingt eine Getränkeflasche sein. Für den Anfang wäre ein Poppers-Fläschchen schon voll okay. Wir hätten da sicher diverse Ideen.

Category: Nightlife

Tags: alkohol, drinks, getränk, poppers

Von: Carl Jakob Haupt

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