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NEWS

 

Trend: Boxershort über Hose tragen

Wir haben ja schon mal vor, hmmm, ein paar Jahren darüber berichtet: Boxershorts darf, beziehungsweise sollte, man auch mal wieder über der Hose tragen.

Wie in den 90er Jahren die hippen Skaterboys. Oder aktuell: Pelayo vom Modeblog KatelovesMe. Der Styling-Trend war auch schon in der Arena Homme zu bewundern.

Da sicherlich nicht jeder von euch vor zwei Jahren treuer Dandy Diary Leser war und das Thema “Boxershort über Hose tragen” wieder top-aktuell ist, gibt es nun noch einmal den Text von damals zum Trend von heute:

Boxershort und Baggyjeans, ein Dreamteam, wie Blume und Biene, wie Cindy und Bert. Schicksale, die untrennbar miteinander verbunden sind. Ein Bund fürs Leben.

Je tiefer der Hosenbund rutscht, je relevanter wird die Boxershort. Form und Farbe, Material und Muster werden sichtbar, somit relevant für den Träger. Die Unterwäsche wird in den Fokus geraten, farbliche Highlights setzten. Wie die Socke, die plötzlich wichtig wurde, weil Hosen gekrempelt wurden.

Bunte Socken zu graumeliertem Haar, eine Kombination, die uns auf bekannten Streetstyle-Blogs gleich reihenweise um die Ohren geknallt wurde. Nun, nach dem Jahr der Socke, läute ich das Jahr der Boxershort ein.

Hosen werden rutschen, Unterhosen blitzen auf. Knallige Farben, plakative Schriftzüge. Die FHM Collections, das beste Blatt im Blätterwald der Mode, hat bereits eine Fotostrecke gezeigt, in der Boxershorts Dreh- und Angelpunkt des progressiven Stylings waren.

Das Duo, Short und Baggy, war das letzte Mal in den 90er Jahren populär, danach verschwand das Duett im Marijuhana-Dunst kiffender Subkulturen.

Nun, nach all den Jahren, wird es zu einer Neuauflage des Looks kommen. Der Legende nach kommt der Look, der in den 90er Jahren zur kollektiven Empörung unter der Generation 60 Plus führte, aus den amerikanischen Gefängnissen. Gefangenen wurde der Gürtel abgenommen, damit sie sich nicht erhängen konnten. Dadurch rutschen die Hosen tiefer – die Geburtsstunde des Baggy-Looks.

Foto via Kateloveme.net

LOOKBOOKS

 

FEEAS 2014 TOOLS Collection

Eine Kette, an der eine Metallzange baumelt, fotografiert auf einer behaarten Brust. Mehr Mann geht nicht.

Hinter dem außergewöhnlichen Schmuckprojekt FEEAS steckt Remedios, eine Designerin, die aus Madrid, Spanien, kommt und ihr Geld ursprünglich  als Grafikerin in der Werbung verdient hat. Doch irgendwann beschloss Remedios die Werbewelt zu verlassen, um sich selbst zu verwirklichen (Oh yeah!).

Ein Großteil ihrer Ketten für FEEAS – Made to Dislike –  besteht aus Flohrmarktfunden, denen durch eine individuelle Bearbeitung ein neuer Touch verliehen wird. Ein ähnliches Vorgehen, wie das auch in Madrid lebende Designer-Duo ANDRESGALLARDO, die auch auf spanischen Flohmärkten nach Elemente für ihre Kette suchen.

Doch im Gegensatz zu den Ketten von ANDRESGALLARDO wirken die Schmuckstücke von FEEAS vergleichsweise männlich, schwer und bisweilen angsteinflößend.

 

TRENDS

 

The Lamest Items of Clothing Recent History

Mode kann gnadenlos sein. Sie kann einen Angriff auf das Gemeinwohl darstellen. Das COMPLEX Magazine hat die schlimmsten Vorfälle in der jüngsten Geschichte in einer Hitlist des Grauens zusammengefasst:

Sleeveless Hoodies: Die ärmellosen Hoodies waren 2006 populär. Es war die Zeit, in der Justin Bieber zum Mann wurde. Das Pop-Idol, dem weltweit wenige Jahre später größter Respekt gezollt wurde, weil er mit einer brasilianischen Transe Geschlechtsverkehr hatte (sehr modern), war ein großer Fan der Hoodies. AMERICAN APPAREL, damals noch schwer angesagt, war die Marke, von der die ärmellosen Hoodies gekauft werden mussten. Ähnlich schlimm wie die Sleeveless Hoodies ist übrigens die Kombination aus Jackett und Kapuzenpullover. Ein Trend, der frühen 2000er, bei dem nicht ausgeschlossen ist, dass wir schon bald seine Rückkehr fürchten müssen.

Shants: Unter Shants versteht man lange Hosen, die mit Hilfe eines Reißverschluss in eine kurze Hose transformiert werden können. Der Begriff Shants war uns neu, da haben wir etwas gelernt, thank you, thank you, COMPLEX Magazine! Grundsätzlich finden wir den Gedanken der Transformation einer Hose durch Zipper gar nicht mal so übel. 1996 – dem Jahr der Shants – sah das natürlich noch ziemlich daneben aus. Beigefarbene Stoffhosen, deren Träger um Lässigkeit zu demonstrieren, gern ein Bein lang, ein Bein kurz getragen haben. Das war unschön. Doch wir finden, dass es höchste Zeit für eine zeitgemäße Variante der Shants ist.

Capris: Kein Männerbein wird jemals gut einer Caprihose aussehen. Denn Männerbeine sind, wenn man nicht gerade sein Geld mit dem Radsport verdient oder die alles verändernde Schallmauer Pubertät noch nicht durchbrochen hat, eine verdammt haarige Angelegenheit. Ein haariges Bein in einer weißen 3/4 Hose. Das kann nicht gut gehen.Wie schlimm eine Caprihose aussieht, bewies zuletzt der Rapper Pitbull der geschockten Weltöffentlichkeit bei seinem Auftritt bei der Eröffnungsfeier des “FIFA World Cup 2014″. Männer, deren Stampferl in einer 3/4 Hose stecken, sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurechnungsfähig, daher Sicherheitsabstand wahren.

Sommerschal: Irgendjemand sollte all den Mittvierzigern erklären, dass ein Sommerschal zu zartosa La Martina Hemd und hellblonden Strähnchen eine fiese Angelegenheit ist. Der Schal, als modisches Statement, war vor vielen Jahren mal eine schöne Sache. Man denke an die Zeiten des Existenzialismus. Doch die Zeiten sind vorbei. Vielleicht für immer.

Mehr über Fashion Fauxpas der jüngsten Geschichte – darunter die Newsboy Cap, Fingerless Gloves und Chubbies – erfahrt ihr beim COMPLEX Magazine.

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