arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

TRENDS

 

The Lamest Items of Clothing Recent History

Mode kann gnadenlos sein. Sie kann einen Angriff auf das Gemeinwohl darstellen. Das COMPLEX Magazine hat die schlimmsten Vorfälle in der jüngsten Geschichte in einer Hitlist des Grauens zusammengefasst:

Sleeveless Hoodies: Die ärmellosen Hoodies waren 2006 populär. Es war die Zeit, in der Justin Bieber zum Mann wurde. Das Pop-Idol, dem weltweit wenige Jahre später größter Respekt gezollt wurde, weil er mit einer brasilianischen Transe Geschlechtsverkehr hatte (sehr modern), war ein großer Fan der Hoodies. AMERICAN APPAREL, damals noch schwer angesagt, war die Marke, von der die ärmellosen Hoodies gekauft werden mussten. Ähnlich schlimm wie die Sleeveless Hoodies ist übrigens die Kombination aus Jackett und Kapuzenpullover. Ein Trend, der frühen 2000er, bei dem nicht ausgeschlossen ist, dass wir schon bald seine Rückkehr fürchten müssen.

Shants: Unter Shants versteht man lange Hosen, die mit Hilfe eines Reißverschluss in eine kurze Hose transformiert werden können. Der Begriff Shants war uns neu, da haben wir etwas gelernt, thank you, thank you, COMPLEX Magazine! Grundsätzlich finden wir den Gedanken der Transformation einer Hose durch Zipper gar nicht mal so übel. 1996 – dem Jahr der Shants – sah das natürlich noch ziemlich daneben aus. Beigefarbene Stoffhosen, deren Träger um Lässigkeit zu demonstrieren, gern ein Bein lang, ein Bein kurz getragen haben. Das war unschön. Doch wir finden, dass es höchste Zeit für eine zeitgemäße Variante der Shants ist.

Capris: Kein Männerbein wird jemals gut einer Caprihose aussehen. Denn Männerbeine sind, wenn man nicht gerade sein Geld mit dem Radsport verdient oder die alles verändernde Schallmauer Pubertät noch nicht durchbrochen hat, eine verdammt haarige Angelegenheit. Ein haariges Bein in einer weißen 3/4 Hose. Das kann nicht gut gehen.Wie schlimm eine Caprihose aussieht, bewies zuletzt der Rapper Pitbull der geschockten Weltöffentlichkeit bei seinem Auftritt bei der Eröffnungsfeier des “FIFA World Cup 2014″. Männer, deren Stampferl in einer 3/4 Hose stecken, sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurechnungsfähig, daher Sicherheitsabstand wahren.

Sommerschal: Irgendjemand sollte all den Mittvierzigern erklären, dass ein Sommerschal zu zartosa La Martina Hemd und hellblonden Strähnchen eine fiese Angelegenheit ist. Der Schal, als modisches Statement, war vor vielen Jahren mal eine schöne Sache. Man denke an die Zeiten des Existenzialismus. Doch die Zeiten sind vorbei. Vielleicht für immer.

Mehr über Fashion Fauxpas der jüngsten Geschichte – darunter die Newsboy Cap, Fingerless Gloves und Chubbies – erfahrt ihr beim COMPLEX Magazine.

LOOKS

LOOKBOOKS

SPECIAL

NEWS

 

Trend 2013: Punk

Punkband - THE EXPLOITED

Je nach Lesart ist “Punk” mal “dead” oder eben auch “not dead”. Die Punker konnten sich da nie so richtig entscheiden.

Wir jedenfalls glauben, dass Punk im kommenden Jahr endlich mal wieder eine wichtige Rolle in der Mode spielen wird.

Die ehemalige “anti-establishment”-Jugendkultur, die in den 1970er Jahren in New York aufkam, ist zwar schon seit ihren ersten transkontinentalen Gehversuchen im England Mitte der 70er zumindest in Teilen in der Popkultur angekommen, hat sich aber seither den Charme des Randständigen bewahrt – auch wenn man heute wohl nur noch David und mich mit ‘ner Ratte auf der Schulter schocken kann.

GIVENCHY - Nasenring

WEEKDAY - Spring 2013 Kollektion

Ein wichtiger Indikator dafür, dass 2013 mal wieder ordentlich der Punk geht, ist, dass das “Costume Institute” des New York Metropolitan Museum of Art seine alljährliche Ausstellung unter das Motto “Punk: Chaos to Couture” gestellt hat.

Kick-Off für die Ausstellung wird der legendäre Gala-Abend sein, an dem unter anderem die VOGUE-Königin Anna Wintour und der GIVENCHY-Designer Riccardo Tisci teilnehmen werden. Man wird nicht lange überlegen müssen, um drauf zu kommen, in welchem Stil sich die Gäste kleiden werden.

Aber auch in den Kollektionen für 2013 sieht man wieder zunehmend Elemente des Punk. So zeigt WEEKDAY im Frühjahr einen punkig-angehauchten Look, oder GIVENCHY schon seit längerem einen fetten Nasenring – wichtiges Erkennungszeichen für die Punks dieser Welt.

Das Londoner Label THE RAGGED PRIEST presst derweil wieder ordentlich Nieten an verschiedene alte Lederjacken, ausgewaschene Pullover und kaputte Caps – und verkauft sich mittlerweile sogar beim großen Retailer TOPSHOP.

Natürlich hat auf der Fast Fashion-Riese H&M den Trend längst aufgegriffen und wirbt auf seinen Plakaten mit der punkigen Millionärstochter Alice Dellal.

Alice Dellal (rechts) für H&M

Und selbst in den Magazinen wird der Punk-Trend aufgegriffen. Das W-Magazine zeigte vor einiger Zeit die Schauspielerin Scarlett Johanson mit gefärbten Haaren, Nasen-Piercing und reichlich Silberschmuck an den Fingern.

Wenn also nicht alles mit dem Spießer-Teufel zugeht, werden wir uns im kommenden Jahr endlich mal wieder eine Sicherheitsnadel durch die Wange jagen dürfen. Wir freuen uns schon jetzt drauf!

P.S.: Bitte, liebe Leser, beachtet bei aller Punk-Euphorie aber bitte, dass es sich beim 2013er-Punk-Trend um eine authentische Interpretation des 1970er Jahre Punk-Looks handelt – und keineswegs um einen Look mit glitzernden Totenköpfen, Used-Look-Jeans und all dem anderen Scheiss, mit dem sich so mancher Fashion-Punk zu schmücken meint. Das ist das Schlimmste. Bitte nicht machen!

Scarlett Johansson auf dem W MAGAZINE

THE RAGGED PRIEST


FASHION SHOWS

INSTAGRAM

927399_1478797729033560_152362844_n

You cant go wrong with a black sneaker that looks like a snubnosed revolver. Our pick of the day Adidas ZX 500 2.0 black snake

#039 #034 #034

VIDEO