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Taxifahren in Paris

Foto: David Kurt Karl Roth

Während der Fashion Week in Paris jagt ein Highlight das Nächste. Um rechtzeitig zu den Schauen zu kommen, ist man auf Taxen angewiesen, leider ist das nicht so leicht in Paris. Mal hat man Glück und schnell ist ein Taxi gefunden, öfter hat man Pech und man ist gezwungen lange zu warten. Die Pariser Taxifahrer scheinen ihre Lichter, welche sich auf dem Dach ihrer Boliden befinden, nach Lust und Laune an- und auszuknipsen. Denn Einfluss auf ihre Bereitschaft zum Transport von modehungrigen Fahrgästen scheinen die Lichter nicht zu haben. Hilfreich sind Taxipoints, von Zeit zu Zeit kommen Taxen vorbei, doch eine Garantie für eine schnelle Überfahrt zur nächsten Show ist das natürlich nicht, nicht in Paris. So kam es, dass wir die Dior-Show verpassten, schluchz, mir sieben graue Haare gewachsen sind, yeah, und ich mir eine schmerzlichen Muskelkater vom Taxiherbeiwinken im rechten Arm zugezogen habe.

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Insolvenz: Berliner Krawatten-Manufaktur EDSOR KRONEN an Schweizer Investor verkauft

Die schillernde Berliner Krawatten-Manufaktur EDSOR KRONEN, die vor allem für ihre noch schillernderen Inhaber Günther H. Stelly und Jan-Henrik M. Scheper-Stuke bekannt war, hat, wie jetzt bekannt wurde, bereits im September 2014 Insolvenz angemeldet. Vor wenigen Tagen wurde die Mehrheit am Unternehmen an einen Schweizer Investor verkauft.

Insolvenzverwalter Christian Otto von der Kanzlei Hermann Wienberg Wilhelm sagt: “In der Manufaktur wird weiter ganz normal produziert, auch alle Ladengeschäfte sollen weiter bestehen bleiben. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.”

Nachdem mit HERR VON EDEN vor einiger Zeit schon ein ebenfalls, wenn auch sehr anders, schillernder Player der deutschen Herrenmodebranche Insolvenz angemeldet hatte, trifft es nun die nächste, nicht unbekannte Marke, die auf hochqualitative Handarbeit und extravagantes Marketing gesetzt hat. Das ist: kein gutes Zeichen für die Branche.

Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, der EDSOR KRONEN 2010 von Günther H. Stelly übernahm, reist in der kommenden Woche für Gespräche zum neuen Eigentümer in die Schweiz. Gegenüber DANDY DIARY sagt er: “Es stehen noch wichtige Punkte auf der Agenda, die einer Klärung bedürfen.”

Nach Ende-Ende klingt das zumindest nicht. Wir wünschen viel Erfolg!

Von: Jakob

 

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

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