Tattoo me!

Foto: Style.com, Bottega Veneta

Ein temporäres Tattoo hatte bislang genauso wenig mit Rock´n´Roll zu tun wie die Walddorfschule mit  Plastikspielzeug – nicht allzu viel. Das könnte sich jedoch schon recht bald ändern. Denn diverse Modefirmen, darunter Louis Vuitton, Chanel und Bottega Veneta, ließen ihre Models mit temporären Tattoos über den Laufsteg schreiten. Ich muss zugeben, dass ich anfänglich abgeschreckt, vielleicht sogar ein wenig entsetzt war, doch mittlerweile kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein temporäres Tattoo einen Look komplettieren könnte. Kurzlebige Tattoos, ein kurzlebiger Trend? Wir werden sehen. Für Jadicted habe ich mich mit der Thematik auseinandergesetzt.

Bianca, Name der Ex-Freundin, die man glaubte für immer zu lieben, am Unterarm. Der Anker auf der Brust, den man sich im Vollrausch auf der Reeperbahn stechen lassen hat. Oder das Tribal-Tattoo im Halsbereich, das doch bei George Clooney damals in „From dust till dawn“ irgendwie cooler aussah. Hunderte von Männern sind gebrandmarkt mit Tattoos, die sie nur gegen Unsummen per schmerzhaften Laserbehandlungen wieder loswerden. Dagegen sind temporäre Tattoos weitestgehend schmerzfrei. Männer, dessen Schmerzempfinden schon beim Aufrubbeln des Tattoos Alarm schlägt, sollten sich nicht länger der Gattung Mann zugehörig fühlen. So weit so gut…weiter.

Category: Jadicted

Tags: Bottega Veneta, Chanel, Louis Vuitton, Tattoowierungen, Temporöres Tattoo

Von: David Kurt Karl Roth

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