arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

SPECIAL

NEWS

 

Zitat des Tages: Kanye West disst Balenciaga

Im Interview mit der amerikanischen GQ hat das lässige Großmaul Kanye West mal wieder ein bisschen rumgedisst. Wir finden das logischerweise total super und zitieren den Meister der Angeberei hier einfach mal im Wortlaut:

“Alexander Wang made sure that I was able to go to a Balenciaga show, and I was never allowed to do that before because I was a celebrity. Listen to what I’m saying—me, as Kanye West: I guarantee you, I’m more than 50 percent responsible for every men’s shoe that they sell. Me, the singular person. More than 50 percent responsible for every Balenciaga shoe they sell.”

Wir finden das eine gewagte, aber angemessen größenwahnsinnige These – und hoffen, dass er sowas bald auch über seinen neuen Partner ADIDAS sagen wird. Spätestens das wäre dann wohl Yeezus-like.

FASHION SHOWS

TRENDS

 

C’est cool: Patagonia Fleecepullover

Der Fleecepullover von PATAGONIA ist neben den TEVA Sandals das wichtigste Bekleidungsstück eines Normcorers.

Der Normcore Trend hat die US-Outdoormarke in die Trendbezirke dieser Welt katapultiert. Eine Entwicklung, die so für den Gründer Yvon Chouinard sicherlich nicht absehbar war, als er in den 60er Jahren mit dem Verkauf von Kletterhaken begann. Erst später kam Patagonia – seine Bekleidungsmarke hinzu.

Chouinard sorgte mit seiner Marke dafür, dass Bergsteiger in Pullovern aus Synthetikstoffen, in knallig-bunten Farben die Berge hinauf kraxelten, zuvor trugen sie farblose, feuchtigkeitsabsorbierenden Schichten von Baumwolle, Wolle und Daunen.

Das ultra-scharfe Logo, welches ihr immer gut sichtbar tragen solltet, damit auch erkannt wird, welche Marke ihr tragt, stellt die Silhouette des Fitz Roy – einem Berg, welcher in den argentinisch-chilenischen Anden gelegen ist – dar.

Man darf davon ausgehen, dass der Übertrend Normcore uns noch ein paar Saisons begleiten wird. Daher wäre ein Fleece Pullover von Patagonia sicherlich nicht die schlechteste Investition.

 

LOOKBOOKS

 

La Familia: Lanvin FW 2014 Kampagne

Neben KENZO ist LANVIN derzeit das Modehaus, welches uns von Saison zu Saison mit stets unterhaltsamen, bisweilen äußerst amüsanten Kampagnen verzückt.

Mal unterbricht Lanvin Designer Alber Elbaz per Sykpe ein Shooting, um seine Kommentare abzugeben. Mal lässt er seine Models im vornehmen Hotel zu Pitbulls “I want you want me” tanzen.

In der neuesten Kampagne  dreht sich alles um das ‘Model-of-the-Moment’ Edie Campbell, beziehungsweise um deren Familie.

Im Video und auf den Fotos zur Kampagne sind Campbells Mutter, Vater, Schwester, Bruder  sowie eine wilder Horde Cousins zu sehen. Unser Liebling: ihr Bruder Arthur, dessen Vokuhila länger ist, als die Beine von Toni Garrn.

Die Familiengeschichte stellt eine Referenz an das ‘Mutter / Tochter / Logo’ von Lanvin dar. Im dreiminütigen Kampagnenvideo sieht man die Familienmitglieder mit einem Fussball spielen, sich umarmen und rumalbern. Und, nicht zu vergessen, das Pferd von Edie Campbell. Wie in allen Lanvin Videos hat auch Pummelchen Elbaz seine Szene.

Die Kampagne hat – wie man unschwer am Set erkennen kann – Fantast Tim Walker geschossen. Für das Video war Guy Stephens verantwortlich.

 

LOOKS

INSTAGRAM

10549911_582346108541016_1696760367_n

Next Level Yeezus

#1luv

VIDEO

 

Studiobesuch bei SOPOPULAR

Das erste Mal, dass wir mit SOPOPULAR in Berührung gekommen sind, ist schon ein paar Jahre her. Das Lookbook ihrer A/W 2009 Kollektion lag uns in den Händen. Cole Mohr, das bekannte Model mit Brustgeweih, zeigte damals die Mode des jungen Labels. 

Vor ein paar Tagen kamen wir in den Genuss Daniel Blechmann, Kopf und Herz SOPOPULARs,  in seinem Studio in Berlin zu besuchen. Er erklärte uns im Interview, warum man SOPOPULAR  kaufen sollte und wieso er ausschließlich Männermode designt. 

Ihr habt von Anfang an sehr eindrucksvolle Lookbooks mit internationalen Models produziert. Ungewöhnlich für ein junges Label. Wie kam es dazu? 

Bevor ich anfing für SOPOPULAR zu designen, habe ich, unter anderem, als Stylist gearbeitet. Die Erfahrung des Styling hat mich stark beeinflusst. Denn wenn ich designe, dann denke ich nicht in einzelnen Teilen, sondern in Looks, von den Schuhen über die Accessoires bis hin zu dem Model. Ich weiß, dass ein Model deine Sachen hervorheben, aber genauso gut auch zerstören kann. Daher legen wir viel Wert auf die Modelauswahl. Eine meiner besten Freundinnen ist die Bookerin von Cole Mohr, daher bekamen wir ihn für unsere erste Kampagne. 

Gibt es einen Fotografen, mit dem ihr immer wieder zusammenarbeitet?

Die ersten drei Lookbooks hat ein Fotograf geschossen. Doch ich will nicht fortwährend mit den gleichen Leuten zusammenarbeiten. Es ist spannend, wenn neue Menschen neuen Input bringen. Immer wieder spannend zu sehen, was verschiedene Kreativlinge mit SOPOPULAR Entwürfen anstellen. Wenn Magazine für Editorials Pieces ausleihen, dann bin ich immer neugierig, wie die Teile funktioniern, wie sie kombiniert werden. 

Ihr habt schon immer Männermode designt.  Ein mutiger, aber auch visionärer Schritt, denn wir alle wissen, dass der Männermode-Sektor derzeit stetig wächst. 

Als wir angefangen haben Männermode zu designen, gab es kaum echte Männermodelabels in Deutschland. Doch wir sind keinesfalls strategisch vorgegangen, um eine Marktlücke zu schließen, sondern wollten einfach Mode für Männer designen, weil wir Bock auf Männermode hatten. Mode, die nicht superteuer und zeitlos ist. Wir hatten keine Lust mehr 700 Euro für eine Ann Demeulemeester Hose auszugeben, auch wenn wir sie super geil finden, die nächste Saison wieder out ist. Wir haben uns gefragt, wie sollte eine Jacke aussehen, die wir uns kaufen würden, wenn sie im Laden hängt. 

Du sprichst das Thema Preis an. Wirklich günstig ist SOPOPULAR auch nicht. Wieso soll ich mir ein SOPOPULAR T-Shirt kaufen, wenn ich auch ein COS Shirt kaufen kann, das ähnlich ausschaut, doch wesentlich günstiger ist? 

Wir sind von allen Berliner Designern, von der Machart, Qualität, mit einer der Günstigsten. Ein Anzug kostet bei uns im 600 Euro. Das Ding ist: Wir versuchen mit SOPOPULAR ein Lebensgefühl, ein Lebensstil zu vermitteln. Wenn du unsere Ware kaufst, dann bist du Teil eines gewissen Kreises, der dich zusammenführt in jeglichen kreativen Bereich.  Deshalb solltest du SOPOPULAR kaufen. 

Fotos: David Kurt Karl Roth