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Studiobesuch bei SOPOPULAR

Das erste Mal, dass wir mit SOPOPULAR in Berührung gekommen sind, ist schon ein paar Jahre her. Das Lookbook ihrer A/W 2009 Kollektion lag uns in den Händen. Cole Mohr, das bekannte Model mit Brustgeweih, zeigte damals die Mode des jungen Labels. 

Vor ein paar Tagen kamen wir in den Genuss Daniel Blechmann, Kopf und Herz SOPOPULARs,  in seinem Studio in Berlin zu besuchen. Er erklärte uns im Interview, warum man SOPOPULAR  kaufen sollte und wieso er ausschließlich Männermode designt. 

Ihr habt von Anfang an sehr eindrucksvolle Lookbooks mit internationalen Models produziert. Ungewöhnlich für ein junges Label. Wie kam es dazu? 

Bevor ich anfing für SOPOPULAR zu designen, habe ich, unter anderem, als Stylist gearbeitet. Die Erfahrung des Styling hat mich stark beeinflusst. Denn wenn ich designe, dann denke ich nicht in einzelnen Teilen, sondern in Looks, von den Schuhen über die Accessoires bis hin zu dem Model. Ich weiß, dass ein Model deine Sachen hervorheben, aber genauso gut auch zerstören kann. Daher legen wir viel Wert auf die Modelauswahl. Eine meiner besten Freundinnen ist die Bookerin von Cole Mohr, daher bekamen wir ihn für unsere erste Kampagne. 

Gibt es einen Fotografen, mit dem ihr immer wieder zusammenarbeitet?

Die ersten drei Lookbooks hat ein Fotograf geschossen. Doch ich will nicht fortwährend mit den gleichen Leuten zusammenarbeiten. Es ist spannend, wenn neue Menschen neuen Input bringen. Immer wieder spannend zu sehen, was verschiedene Kreativlinge mit SOPOPULAR Entwürfen anstellen. Wenn Magazine für Editorials Pieces ausleihen, dann bin ich immer neugierig, wie die Teile funktioniern, wie sie kombiniert werden. 

Ihr habt schon immer Männermode designt.  Ein mutiger, aber auch visionärer Schritt, denn wir alle wissen, dass der Männermode-Sektor derzeit stetig wächst. 

Als wir angefangen haben Männermode zu designen, gab es kaum echte Männermodelabels in Deutschland. Doch wir sind keinesfalls strategisch vorgegangen, um eine Marktlücke zu schließen, sondern wollten einfach Mode für Männer designen, weil wir Bock auf Männermode hatten. Mode, die nicht superteuer und zeitlos ist. Wir hatten keine Lust mehr 700 Euro für eine Ann Demeulemeester Hose auszugeben, auch wenn wir sie super geil finden, die nächste Saison wieder out ist. Wir haben uns gefragt, wie sollte eine Jacke aussehen, die wir uns kaufen würden, wenn sie im Laden hängt. 

Du sprichst das Thema Preis an. Wirklich günstig ist SOPOPULAR auch nicht. Wieso soll ich mir ein SOPOPULAR T-Shirt kaufen, wenn ich auch ein COS Shirt kaufen kann, das ähnlich ausschaut, doch wesentlich günstiger ist? 

Wir sind von allen Berliner Designern, von der Machart, Qualität, mit einer der Günstigsten. Ein Anzug kostet bei uns im 600 Euro. Das Ding ist: Wir versuchen mit SOPOPULAR ein Lebensgefühl, ein Lebensstil zu vermitteln. Wenn du unsere Ware kaufst, dann bist du Teil eines gewissen Kreises, der dich zusammenführt in jeglichen kreativen Bereich.  Deshalb solltest du SOPOPULAR kaufen. 

Fotos: David Kurt Karl Roth

LOOKS

LOOKBOOKS

NEWS

 

Wechselt Hedi Slimane zu Gucci?

Frida Giannini wird GUCCI verlassen. Daher ist wieder ein Luxuslabel auf der Suche nach einem Top-Designer.

Wer wird Nachfolger von sexy Giannini, deren Kollektionen für GUCCI okay, nicht revolutionär waren. Die Spekulationen beginnen. Ein Name, der immer wieder genannt wird: Hedi Slimane.

Der Mann, der aus YVES SAINT LAURENT SAINT LAURENT PARIS machte. Slimane sorgte mit seinen kommerziellen Kollektionen nicht gerade für Lobeshymnen unter Kritikern, doch SLP steigerte den Umatz unter der Leitung von Slimane um 28% im letzten Jahr.

SAINT LAURENT PARIS gehört wie GUCCI zur Kering Group, deren Chef François-Henri Pinault ist, daher wäre eine Wechsel von Slimane  ein familiärer Akt.

Außer Slimane sind noch Riccardo Tisci, der jedoch noch einen laufenden Vertrag bei Givenchy hat, und Joseph Altuzarra im Gespräch. Kering hat letztes Jahr bereits in das Label Altuzarra investiert.

Frida Giannini wird ihre letzte Show für GUCCI im Februar zeigen. Viel Zeit für die Suche nach einem würdigen Nachfolger bleibt also nicht mehr.

Von: David

SPECIAL

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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Casual Thursday Candy Jakob sporting some posttraditional Austrian gangster wear @adidasy3 pants, @gstarraw_official jacket, @nike sneakers and this White Russian hat from Moscow in between some deers.

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