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Studio – ein Platz für junge Mode

Berlin Fashion Week, Studio

Lange Zeit war kein Platz für junge Talente bei der Berlin Fashion Week. Wenige Jungdesigner bekamen ihre Shows gesponsert, die Kosten für eine Modenschau im Zelt zu hoch für das Gro der jungen Kreativköpfe. Dass hat sich nun geändert. Nicht die Kosten für eine “große Show”, nein, sondern das Fehlen einer Plattform. Denn mit dem Studio hat die Berlin Fashion Week letzte Saison eine Plattform für junge Talente ins Leben gerufen, die sich allem Anschein nach bewährt hat, auch diese Saison werden Präsentationen im Studio stattfinden. Wer zu Berlin Fashion Week kommt, der sollte sich die eine oder andere Präsentation, manchmal auch Installation, im Studio nicht entgehen lassen. Designer wie JuliaandBen, Von Bardonitz und Hien Le werden ihre neuesten Designs vorstellen. Und natürlich Sissi Goetze, über deren Präsenz auf der Berlin Fashion Week wir uns ja schon ausgelassen gefreut haben.

Foto: Zimbio.com

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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