arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

DANDY DIARY – SQUAT HOUSE · Berlin Fashion Week Opening Party · Montag, 14. Januar 2013

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Anarchisten und selbsternannte Mode-Punks, liebe Bloggerinnen und PR-Ladies, werte Designer, Assistentinnen und Mitläufer, liebe Hausbesetzer und Models, liebe Freunde,

dieses Haus ist besetzt!

Weil überall auf der Welt Hass regiert - egal ob zwischen Hedi Slimane und Raf Simons, zwischen Hermès und dem Konzern LVMH, zwischen Angela Merkel und dem Rest Europas oder zwischen Sylvie und Rafael van der Vaart, und natürlich zwischen Bloggern und Print-Journalisten -  haben wir beschlossen diese Zustände nicht länger hinzunehmen und ein Zeichen zu setzen!

Pünktlich zum Auftakt der Berliner Fashion Week werden wir ein Haus besetzen, mitten im Herzen der Bundeshauptstadt, in der Friedrichstraße. Wir werden damit einen Stachel in das Fleisch dieser überkommenen Bussi-Gesellschaft treiben. Unser Ziel ist es ganz “no future”-mäßig Pogo zu tanzen, uns Anarchie-Zeichen tätowieren zu lassen, mit allen und jedem rumzuknutschen und die wildeste Party der Stadt zu feiern!

Am Montag, 14. Januar 2013, laden wir zum solidarischen Protest gegen das bestehende System – und damit zur ultimativen, zur heißesten und bestausehenden Berlin Fashion Week Opening Party.

Nicht unähnlich dem Heiligen Abend, der bekanntlich in der Nacht vor dem eigentlichen Weihnachtsfest gefeiert wird, laden wir in der Nacht vor Beginn der Fashion Week zum anarchistischen Tanzabend. Am Montagabend. Keine Kompromisse. Das ist Punk! Denn wir alle wissen: hat die Fashion Week erst einmal begonnen, sieht keiner mehr so frisch aus wie vorher. Wir haben in den Spiegel geschaut und anderen Menschen ins Gesicht, teilweise stundenlang. Damit wollen wir natürlich nichts zu tun haben. Bei uns sind alle sozusagen as fresh as fuck.

Wir bitten darum, mindestens fantastisch auszusehen und wie wild auf dem frisch gefegten Tanzboden rumzufuchteln.

Damit ihr euch mit eurem schicken schwarzen Mini-Kleidchen und den 29.000,- Euro-Vintage-Louboutins (Fake!) mal so richtig wie im punkigen New York der 1970er Jahre fühlen könnt, feiern wir as punk as possible – und zwar in einer verwinkelten, abgewetzten Wohnung mit abgerissenen Tapeten, aufgesprühten Parolen und allem was man sonst so aus dem Fernsehen kennt. 

Member-Karten, Clubausweise, Gästelisten, Codewörter oder vorher abgeschickte E-Mails gelten bei uns Punks natürlich einen Scheissdreck. Einzige Instanz, die entscheidet, ob jemand reinkommt, sind unsere zahngold-behangenen Tür-Olgas. Und die kennen weder Freund noch Feind. Sie kennen ausschließlich guten bis mäßig-guten Stil. Und hunderte Schimpfwörter.

Wir empfehlen daher frühes Kommen, da es bei uns bekanntlich schnell mal recht voll werden kann.

Von 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr gibt’s wie immer natürlich eine Open Bar. Allen Unwissenden sei gesagt: Drinks for free!

Wir versprechen hiermit ausdrücklich: das DANDY DIARY – SQUAT HOUSE wird schärfer, wilder und erinnerungswürdiger als alles, was ihr so gemeinhin von Fashion Week Partys, Modepartys oder so genannten Modepartys gehört, gesehen, erlebt oder erlogen habt. Wirklich wahr. Wir kennen uns da schließlich aus.

DANDY DIARY – SQUAT HOUSE
OPENING PARTY // BERLIN FASHION WEEK
Montag, 14. Januar 2013 // 22 Uhr
Ex-Scala // Friedrichstr. 112b // Berlin

Live:
PETRA FLURR

DJs:
THE PET FANCLUB (Wien)
SYLWIA VAN DER WONDERLAND (Warschau)
OLIVER TABILLION (Berlin)
ZOO CLIQUE (Hamburg)
MARC-ALAN GRAY (New York)
JIANCA BAGGER (Berlin)
QUID HADEN (Berlin)
PHILIP MOLLENKOTT (Berlin)
ENNIO (Hamburg) 

Veranstaltung bei Facebook

 

VIDEO

LOOKS

LOOKBOOKS

NEWS

TRENDS

 

Trend: Baggy-Pants (und das Ende der Jogginghose)

Jogginghosen sind zwar nach wie vor der letzte Schrei. Kein High Fashion-Label, das nicht auch eine dieser schweineteuren, unförmigen Hosen im Angebot hat. Ganz zu schweigen von H&M, Zara und all den anderen erschwinglichen Retailern. Jeder trägt sie und man kann damit aktuell eigentlich nichts falsch machen. Wer die Hose dann noch in die Socken steckt, ist ganz vorn dabei.

Noch weiter vorn allerdings, stehen diejenigen Coolcats unter euch, die schon den nächsten Hosentrend entdeckt haben: Baggy-Pants.

Dieser Trend ergibt sich nicht nur logischerweise aus dem grassierenden 90er Jahre Trend, einer Zeit also, bevor Hedi Slimane im Jahr 2000 selbst Karl Lagerfeld erklärte, dass man von nun an ausschließlich knallenege Röhrenjeans zu tragen hätte.

RÖHRENJEANS WAREN VORGESTERN, JOGGINGHOSEN GESTERN, HEUTE RULT DIE BAGGY-PANT

GUCCI und MARC JACOBS haben in ihren Schauen für Herbst/Winter 2015 (siehe Bild) nun aber sehr weite, gerade geschnittene Hosen gezeigt, ebenso wie die Marken A.P.C. und BOTTEGA VENETA. Und auch der Einflussreiche Blog Hypebeast hat jüngst über den Shift von Jogginghosen zu Baggy-Pants (und dessen Bedeutung für das Tragen von Sneakers) berichtet. Der Trend ist also bei sehr unterschiedlichen Playern der Modebranche Thema – was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch bald auf der Straße zu sehen sein wird.

Wann sich der Look dort jedoch zeigt, hängt sicherlich zu einem Großteil davon ab, ob die schwerst angesagte Hip Hop-Szene sich ihres alten Looks bedient und statt enger Röhren- und bequemer Jogginghosen zu Baggies greift. Nach wie vor sind Rapper wie A$AP Rocky, die Gang von ODD FUTURE und Kanye West wichtige Katalysatoren für neue Trends in der Herrenmode.

Wir finden den Trend – das ist ja wohl glasklar – in jedem Fall saukool und werden ab sofort alles daran setzen, unseren Kleiderschrank dem Baggy Pants-Trend anzupassen.

Von: Jakob

SPECIAL

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

INSTAGRAM

10949065_1533438423582722_1980345113_n

As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek