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NEWS

 

Sportugal

Zuvorderst möchte ich mich hiermit für die beschissene Überschrift “Sportugal” entschuldigen, aber was besseres fällt mir mit meinem Sonnenstich grad auch nicht ein. Bitte einfach nicht weiter drauf achten.

Portugal, Praia da Luz, 32° Celsius. Pünktlich zur Mittagshitze habe ich mich gestern auf diverse Courts geschlichen, um mich in aktueller Sportswear in den Kampf mit verschiedenen Bällen zu werfen. Logischerweise trage ich die Farben des amtierenden deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund: schwarz und neongelb.

Mein Outfit besteht aus einer schwarzen New Era-Cap, einer maximal sportlichen Sonnenbrille mit Farbverlauf im an die Schädelform angepassten Glas, ein neongelbes Brillenband (très sportive), ein neongelbes Unterhemd von American Apparell, eine schwarze Pêşmerge-Hose aus der Türkei, neongelbe Sportsocken von American Apparell und schwarz-gelbe Performance-Schuhe von Nike. Außerdem trage ich einen in der englischen Hooliganszene sehr angesagten rötlichen Sonnenbrand auf Schultern und Nase.

Was gegen Ende meines ultra-anstrengenden Sporttages passiert ist, hatte ich ja bereits gestern erwähnt.

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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