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Soulland

Fotos: David Kurt Karl Roth

Die Soulland Fashion Show war das Highlight des ersten Tages der Copenhagen Fashion Week. Am späten Abend, so gegen 11.00 Uhr, stürmte die Modemeute die Gallery Bumble&Bumble, eine kleine, aber feine Version des Zelt am Bebelplatz in Berlin. Erstes eindrucksvolles Bild der Show: Ein Silhouette eines Mannes vor der rotflimmernden Leinwand. Perfekte Inszenierung. Kurz darauf gab es jedoch weniger überraschende Momente. Silas Adler, der Designer von Soulland, hat den Anzug zur Basis seiner Kollektion gemacht. Prinzipiell keine schlechte Idee, jedoch fehlten mir für meinen Geschmack modische Innovationen. Für die Schuhwahl, Silas wählte Converse Sneakers, fehlt mir jedoch jegliches Verständnis.

The Soulland Fashion Show was the highlight of the first day of Copenhagen Fashion Week. In the late afternoon, around 11.00pm, the fashion-mob stormed the fashion Gallery Bumble and Bumble, a small but beautiful version of the tent on the Bebelplatz in Berlin. First impressive picture of the show: A silhouette of a man in front of the red-shining screen. Perfect staging.But after this impressive beginnung there were ot any suprising highlights. Silas Adler, the designer of Soulland, has made the suit to the basis of his collection. In principle, not a bad idea, but I missed the innovations. But for the selection of shoes, Silas  chose Converse Sneakers, I lack any understanding.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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