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Soulland Spring/Summer 2012

“Postmodern”, so nennt Designer Silas Adler seine Spring/Summer 2012 Kollektion für Soulland. Inspirationsquelle für seine jüngste Kollektion war eine Briefmarke, welche man gemeinsam mit der dänischen Post entwarf. Passenderweise fand die Show am gestrigen Abend, 20.00 Uhr, im Innenhof der dänischen Post in Kopenhagen statt. Während Adler sich mit der Erstellung der Soulland-Briefmarke auseinandergesetzt hat, studierte er, rund zwei Jahre lang, die “alten” Uniformen der dänischen Post. Ergebnis: eine Kollektion, in der immer wieder typische Postgarderobe, Blazer und Hemden in dunkelblau, auftauchten. Die ersten fünf, zehn Minuten der Show wurde ausschließlich schlichte Looks gezeigt. Für meinen Geschmack zu schlicht. Zum Ende der Präsentation der Spring/Summer 2012 Kollektion präsentierte Adler seine Highlight, endlich: Hemden und Hosen mit Rosenprint. Key-Pieces seiner Kollektion, die sicherlich zu einem “must-have” für jeden Soulland-Liebhaber werden.

Fotos: David Kurt Karl Roth

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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