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SIGNUM x DANDY DIARY


Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns sehr, endlich damit rausrücken zu können:

In Kooperation mit dem bekannten deutschen Hemdenhersteller Signum haben wir ein Hemd designt, das SIGNUM x DANDY DIARY-Hemd.

Wir sehen uns damit ganz uneitel in einer direkten Tradition mit Dirk Schönberger. Der heutige Adidas-Chefdesigner war schließlich unser Vorgänger als Kooperationspartner von Signum und hat für das Label eine siebenteilige Hemdenlinie designt.

Außerdem finden wir es rattenscharf, dass Signum die Eier hatte als erstes deutsches Modelabel ein paar zwielichtige Blogger an den Designschreibtisch zu setzen. Das haben sich sonst nur internationale Größen wie H&M getraut. Wir sind Stolz auf euch, liebe Freunde bei Signum. Auch wenn’s manchmal ein wenig schwierig mit uns war, habt ihr echt steil mit uns zusammengearbeitet. Thank you, thank you!

Der Hemdenhersteller Signum wurde in den wilden 1920er Jahren gegründet, prägte in den 1960/70er Jahren das Bild der Hippies mit großen Kragen und taillierten Silhouetten und war in den 1980er Jahren omnipräsent als Hemd der No Wave- und Pop- wie der Yuppie-Szene.

Unser Hemd wird am 3. Juli 2012 im Rahmen der Berlin Fashion Week vorgestellt. Anlässlich dieser Präsentation werden wir eine Fashion Performance unter dem Titel “Grüne Invasion” veranstalten.

Die Präsentation/Performance ist aus Sicherheitsgründen ausschließlich für geladene Gäste.

Wer sich unser Hemd aber dennoch schon am 3. Juli anschauen mag, kann gerne zu unserer Fashion Week Opening Party kommen. Da gehen wir nämlich nach der Performance hin – und werden sicher mit Stolz geschwellter Brust und mächtig dicken Klöten unser Hemd tragen. Die Hemden werden streng limitiert und nur in ausgewählten Läden erhältlich sein. Wir empfeheln daher zu versuchen uns unsere Hemden vom Körper zu reißen.

Wir sind ja so aufgeregt,

David & Jakob

www.signumxdandydiary.com

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Londons Grime Revival

Wenige Stunden vor den Brit Awards 2015, so die Legende, bekam SKEPTA einen Anruf von Kanye West.

YEEZUS bat den heißesten UK Grime Artist seine Posse zusammenzutrommeln, um bei seinem Song “All Day” bei den Brits mit ihm auf der Bühne zu stehen. Die Underground-Bewegung Grime erreichte den Mainstream.

Grime entstand in den frühen 2000er Jahren in London aus UK Garage, Dancehall, Hip Hop und Drum and Bass. Im Grime rappen MCs entzürnt im Schnellfeuermodus auf 135 – 140 BPM Sounds.

Was London derzeit erlebt – musikalisch wie modisch – ist ein Grime Revival. SKEPTA, der bereits zu Anfangszeiten mit seiner “Boy Better Know” Crew Grime maßgeblich beeinflusst hat, wird vom Underground-Hero zum Pop Icon. Das lange Zeit lokale East London Phänomen Grime wird zum weltweiten Exportgut.

Mode hat im Grime schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Im Garage, aus dem Grime hervorging, trug man Show-Off-Labels wie Moschino, Versace oder Iceberg. Teure Marken, die sich die East Londons Kids nicht leisten konnten. Der Zutritt zu den angesagten Clubs blieb ihnen somit verwehrt.

Sie trugen die Uniform der Straße : Caps, Trainingsanzüge und Sneaker und starteten ihre eigene Bewegung – fern ab der Garage Clubs – auf Grime Raves, welche immer wieder von der Polizei beendet wurden.

“Der Mann” des Revivals – Skepta – hat für NASIR MAZHAR den Soundtrack für seine SS 2015 Kollektion produziert. Bei der Nasir Mazhar Afterparty rockte SKEPTA das Publikum mit seiner “Boy Better Know” Crew.

Skepta ist musikalisch wie modisch ein Vorbild für eine ganze Generation. Sein Look steht exemplarisch für die zweite Welle Grime. Er trägt NIKE Hoodies der Combat-Line, die New Era Lake Elsinore 59FIFTY Fitted Cap “That’s not me”), NIKE Ticker-Tasche, Slazenger Sweater, Helly Hansen Jacke, NIKE Air Max 95.

Im Video zu “Shutdown” – kann man wunderbar den Look von Skepta und seiner Gang studieren. SKEPTA selbst trägt im Musikvideo von Kopf bis Fuß COTTWEILER. Ansonsten sieht man noch Items von Stone Island, Supreme, Adidas und immer wieder: NIKE, die wohl wichtigste Marke beim Grime Revival.

Es gibt viele Überschneidungen zum Internet-Phänomen Health Goth, in dem es vorrangig auch um schwarze Performance-Wear geht, doch GRIME ist mehr gangsta, weniger sporty, außerdem eine Bewegung, in der die Herkunft eine wichtige Rolle spielt, auch modisch.

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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