arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

SIGNUM x DANDY DIARY


Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns sehr, endlich damit rausrücken zu können:

In Kooperation mit dem bekannten deutschen Hemdenhersteller Signum haben wir ein Hemd designt, das SIGNUM x DANDY DIARY-Hemd.

Wir sehen uns damit ganz uneitel in einer direkten Tradition mit Dirk Schönberger. Der heutige Adidas-Chefdesigner war schließlich unser Vorgänger als Kooperationspartner von Signum und hat für das Label eine siebenteilige Hemdenlinie designt.

Außerdem finden wir es rattenscharf, dass Signum die Eier hatte als erstes deutsches Modelabel ein paar zwielichtige Blogger an den Designschreibtisch zu setzen. Das haben sich sonst nur internationale Größen wie H&M getraut. Wir sind Stolz auf euch, liebe Freunde bei Signum. Auch wenn’s manchmal ein wenig schwierig mit uns war, habt ihr echt steil mit uns zusammengearbeitet. Thank you, thank you!

Der Hemdenhersteller Signum wurde in den wilden 1920er Jahren gegründet, prägte in den 1960/70er Jahren das Bild der Hippies mit großen Kragen und taillierten Silhouetten und war in den 1980er Jahren omnipräsent als Hemd der No Wave- und Pop- wie der Yuppie-Szene.

Unser Hemd wird am 3. Juli 2012 im Rahmen der Berlin Fashion Week vorgestellt. Anlässlich dieser Präsentation werden wir eine Fashion Performance unter dem Titel “Grüne Invasion” veranstalten.

Die Präsentation/Performance ist aus Sicherheitsgründen ausschließlich für geladene Gäste.

Wer sich unser Hemd aber dennoch schon am 3. Juli anschauen mag, kann gerne zu unserer Fashion Week Opening Party kommen. Da gehen wir nämlich nach der Performance hin – und werden sicher mit Stolz geschwellter Brust und mächtig dicken Klöten unser Hemd tragen. Die Hemden werden streng limitiert und nur in ausgewählten Läden erhältlich sein. Wir empfeheln daher zu versuchen uns unsere Hemden vom Körper zu reißen.

Wir sind ja so aufgeregt,

David & Jakob

www.signumxdandydiary.com

LOOKS

LOOKBOOKS

SPECIAL

TRENDS

 

Das Ende von Health Goth?

Im August haben wir erstmalig über den Trend Health Goth berichtet.

Die Begriff zum Trend stammt von Mike Grabarek und Jeremy Scott – einem R’n’B Duo (Magic Fades) aus Portland, USA – sie erstellten April 2013 eine #healthgoth Facebook Fanpage.

Auf ihrer Facebook Seite posten sie alles was sie zur Health Goth Welt zählen: Schwarz-weisse PORSCHE DESIGN Performance-Sneaker, Kampagnenbild der H&M x Alexander Wang Kooperation, NORTHFACE Etip Handschuhe, bionisch-futuristische Körperteile und Kampfmonturen für den Übermensch der fernen Zukunft.

Die Health Goth Fanpage gewann schnell an Zuwachs. Die Welt der HealthGother schien in Ordnung. Doch dann kam das erste böse Mainstream-Medium – die französische Frauenzeitschrift Marie Claire – und berichtete vor fünf Tagen über den Trend: Health Goth – the Latest Trend You’ve Never Heard of

So erklärte die Marie Claire ihren Leserinnen den Trend:

…it’s a very modern mix of gothic and punk sensibilities (think dark colours, figure-hugging silhouettes and heavy statement accessories) and futuristic sport-luxe. Weird? Very. Cool? Apparently.

Die Health Goth Szene (also: alle, die ganz undergroundig auf der Health Goth Facebook Seite rumhängen, waren entsetzt. Man hatte ihre Bewegung verraten. Entzürnte Health Gother tippten wutentbrannt R.I.P. Health Goth in die Tasten ihres MACs:

Auch das australische Oyster Magazine, das im Gegensatz zur Marie Claire, zu den Guten, den Medien gehört, denen man Insiderwissen zugesteht, titelte: RIP The Trend That Never Was. Doch markiert der Marie Claire Artikel wirklich das Ende von Health Goth?

Es ist der Anfang vom Ende, nicht das Ende. Die modische Vorhut (eine Handvoll Wissender) wird schnell weiterziehen, auf zum “Next big thing”, doch die breite Masse wird erst durch Medien wie der Marie Claire auf den Trend aufmerksam gemacht. Der Trend ist also gerade erst dabei so richtig ins Rollen zu kommen (Merci, Marie!).

Health Goth ist ein Trend, der wie Seapunk im Internet entstand. Es ist das Zukunftsmodell für die Entstehung von Trends (und wie man sieht auch schon das gängige Modell der Gegenwart). Das Internet ist ein gigantischer Multiplikator und Beschleuniger. Früher hat es Jahre gedauert bis ein Trend vom Underground in den Mainstream gelangte. Die Eintrittsbarrieren um Teil einer Bewegung zu sein, waren deutlich höher:

Man lehnte sich gegen die Eltern auf (Hippie). Man hing schwarz-geschminkt mit gruseligen Gestalten auf Friedhöfen rum (Gothic). Oder trank den ganzen Tag, pöbelte, grölte und durchlöcherte einen Großteil seines Körpers mit Piercings (Punk).

Heute sitzt man zu Hause vor dem Laptop, lädt Bilder hoch, kommentiert, liked und shared (Health Goth). Nie war es leichter Teil einer Bewegung zu sein, daher ist es kein Wunder, dass eine Bewegung schneller im Mainstream landet als ein Karnickel ficken kann.

Eine Konsequenz unser Zeit. Nicht das Aufgreifen des Trends vom Mainstream ist verwerflich, sondern das gespielte Entsetzen vom virtuellen Underground, welcher sich verraten fühlt.

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

10724688_756660611068484_1745114158_n

ADIDAS x BARBOUR Country Jacket

VIDEO