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Shots of Yesterday: Dandy Diary und die Blogger-Chickens

Eines kann man der ansonsten ja durchaus ziemlich verkommenen Modeblogger-Szene nun wirklich nicht vorwerfen: dass sie ungesellig wäre.

Und so kam es, dass wir gestern gewissermaßen Hamburg-Besuch von einigen unserer Lieblingsbloggerinnen hatten. Gemeinsam sind wir bei absoluter Dunkelheit auf einer Barkasse über die rabenschwarze Elbe gefahren, haben getrunken wie waschechte Seemänner, die Lichter am Elbstrand bewundert – und dutzende Fotos gemacht.

Der Grund für diese Bootsfahrt lag im brutalst möglichen Socialising, im Netzwerkknüpfen und voreinander Angeben. Ich, als alter Streber, habe die Gunst der Stunde aber natürlich auch noch genutzt, um meine neue CANON IXUS-Kamera weiter auszuprobieren.

Wie man sehen kann, hat mir besonders der Spielzeugkamera-Effekt sehr gefallen. Damit habe ich auch das grün-blau-stichige Foto von Sea Punk-Nike gemacht (was Sea Punk genau ist, erklärt sie übrigens sehr nachvollziehbar auf ihrem Blog).

Lässigerweise konnte ich direkt alle Bilder per W-Lan auf mein Handy schicken. Das geht nämlich bei meiner neuen Kamera. Die Einstellung der W-Lan-Funktion ist ein Kinderspiel und selbst mir technisch ungeschicktem Bauern relativ leicht gefallen.

Auch den irren Zoom habe ich mal wieder ausgiebig getestet. So konnte ich, ohne mich auch nur einen Zentimeter von der Bar weg zu bewegen, alle Details im Raum fotografieren. Mehr geht nicht. Eine absolute super-spitzen Funktion.

Zwischenzeitlich war ich mit meiner Kamera so überambitioniert, dass sich plötzlich alle Sonnenbrillen aufsetzten, um nicht länger von meinem Blitz penetriert zu werden – was mich in meinem Paparazzi-Trieb natürlich nicht weiter interessiert hat.

Langsam aber sicher, so zumindest meine subjektive Selbstüberschätzung, entwickele ich mich mit meiner IXUS-Kamera zum veritablen Starfotografen. Wenn es so weitergeht, werde ich sicher als Fotograf für die Hochzeitsbilder von Brad Pitt und Angelina Jolie angefragt.

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FASHION SHOWS

 

Hot! Gypsy Sport Fall/Winter 2016

Gypsy Sport, eines der angesagtesten Labels aus New York, hat im Rahmen der dortigen Men’s Fashion Week eine gewohnt androgyne, fortschrittliche und vor allem:

verdammt gute Kollektion präsentiert, die – das kann man schon jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen – zu den besten der Saison gehört.

Die Entwürfe des Designers Rio Uribe, der hinter Gipsy Sport steht, gelten schon länger als Pionierarbeit in Sachen Androgynität.

Und auch in dieser Saison wurden jede Menge Kleider, Röcke und sehr feminin geschnittene Schlaghosen von umso maskulineren Models präsentiert.

Farbtechnisch dominieren pastellene Blau-und Biegetöne, eine offensichtliche Referenz an die Hiphop-Kultur Ende der Neunziger. Damals lockerten Rapper wie R. Kelly oder die Dipset-Crew den eindimensionalen und extrem maskulinen Gangster-Style mit „weicheren“ Looks auf und machten so den ersten Schritt hin zur Lockerung klassischer Hiphop-Klischees.

Dank dieser Inspiration entsteht ein sportlich-eleganter Look, von dem wir so dermaßen überzeugt sind, dass wir spätestens jetzt voll und ganz nachvollziehen können, warum Anna Wintour Rio Uribe persönlich einen Besuch in seinem Studio abstattete.

Der Designer pusht außerdem weiter die Schließung der Lücke zwischen Streetwear und High Fashion. Die Designs sind allesamt von der Straße und Jugendkulturen inspiriert, jedoch mit aufwendigen, hochwertigen Details und Materialien versehen.

Mit der FW16-Kollektion untermauert Gypsy Sport erneut seine Vormachtstellung in der New Yorker Szene. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis man auch bei uns, auf der anderen Seite des Atlantiks, die Genialität von Uribe’s Entwürfen erkennt.

Wir sind jedenfalls schon soweit.

Text: David Jenal

 

NEWS

 

Pharrell Williams ist neuer Miteigentümer von G-STAR RAW

Der Musiker, Produzent und Designer Pharrell Williams ist neuer Miteigentümer der Jeansmarke G-Star Raw:

G-Star RAW und Pharrell Williams haben heute eine strategische Partnerschaft angekündigt, in der Pharrell Williams Co-Owner der Jeans Marke sein wird. Er wird sich auf verschiedenen kreativen Ebenen einbringen, von der Kollektionsentwicklung bis hin zur Gestaltung der Kampagnen und der strategischen Unternehmensausrichtung.

Die Partnerschaft geht aus der zweijährigen Zusammenarbeit zwischen G-Star und Pharrell Williams‘ Unternehmen BIONIC YARN hervor, in der recyceltes Ozean Plastik in Jeans umgewandelt wird.

Pharrell: „G-Star ist ein eigenständig denkendes und zukunftsorientiertes Unternehmen. Ich bin überzeugt, dass G-Star die Jeans Marke des 21. Jahrhunderts sein wird. Ich freue mich darauf, Teil dieser Mission zu sein und die Zukunft von G-Star mitzugestalten.“

Unklar ist leider, ob Pharrell die Anteile am Unternehmen gekauft hat – oder mit seinem guten Namen bezahlt.

Von: Jakob

SPECIAL

 

Body Shaming: Britisches Label zwingt Models zum Essen

Das britische Label Rose & Willard, von dem wir bisher noch nicht einmal den Namen kannten, wird in Zukunft jedes Model dazu zwingen, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, bevor es für Haus arbeitet.

Damit will die Gründerin von Rose & Willard, eine gewisse Heidy Rehman, die Models vor der aus ihrer Sicht dämonenhaften Branche schützen.

“Yes, it’s a form of nannying but we feel we have a responsibility to protect these young women from an industry which we believe can leave them exploited and puts them under pressure to starve themselves and damage their health and wellbeing,” sagt die selbsternannte Ernährungsexpertin.

Ablaufen soll das Ganze wie folgt: Unter Aufsicht von Mitarbeitern des Labels (oder vielleicht sogar der Chefin höchstpersönlich) müssen die Models eine Mahlzeit zu sich nehmen. Dabei ist es den Mädchen weder erlaubt, die Nahrungsaufnahme zeitlich zu verschieben, noch lassen die harten Aufseher „kleine Häppchen“ durchgehen.

Verweigert sich ein Model dem beaufsichtigten Dinner, so wird weder das Mädchen selbst noch die Modelagentur für den Job bezahlt.

Damit ist – nachdem in Frankreich bereits ein umstrittenes Gesetz gegen „Magenmodels“ erlassen wurde – ein ganz neues Ausmaß von Body Shaming und generellen Unterstellungen erreicht.

Die erzwungene Nahrungsaufnahme impliziert, jedes Model hätte seine Ernährung nicht im Griff und bräuchte Unterstützung und Aufsicht beim Essen.

Das ist nicht nur eine beispiellose Respektlosigkeit gegenüber kerngesunden, von Natur aus schlanken Mädchen. Es hilft den tatsächlich magersüchtigen Models auch überhaupt nicht weiter. Ganz im Gegenteil:

Sie werden erneut mit der ignoranten Haltung gegenüber ihnen und ihrer Krankheit konfrontiert, die Heidy Rehman der Modebranche unterstellt und mit ihrem Schritt doch eigentlich bekämpfen will.

Wir sind erschrocken über so wenig Feingefühl von den eigentlich so zuvorkommenden Briten.

Text: David Jenal

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