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NEWS

 

Shot of the Day

David und ich sind heute aus Langeweile nach München geflogen – und um mich so richtig Business-Class-mäßig zu fühlen, habe ich dann auch direkt meinen neuen Windsor-Anzug angezogen. Ja, richtig, den aus der Traveller’s Edition, der nicht knittert. In dunkelblau.

In Kombination mit dem blauen Hut und den zerschundenen New Balance-Schuhen wirkte ich allerdings schon wieder so unseriös, dass mich keiner meiner Sitznachbarn ernst nehmen wollte. Einer fragte gar schmunzelnd, ob ich zum Business-Angeln verabredet sei. Bin ich natürlich nicht. Das habe ich ihm dann auch gesagt. Wir sind schließlich nicht zum Spaß hier (wie man an meiner sehr erwachsenen Art des Wagenschiebens sieht). Danach war Funkstille. Arschloch.

Bild: Terry Kurt Karl Roth

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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Dandy Diary mobile office touched down in Austria

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