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Shot of Yesterday V

Während David in Rio dem Sohn Gottes huldigt, habe ich die Drecksarbeit im schmutzig-grauen Deutschland übernommen. Ich habe gestern den Ort besucht, an dem die Weltpremiere unseres Fashion Pornos stattfinden wird – einen Sex Shop in Berlin.

Ich trage einen graublaue Hose, schwarze Socken, hellblaue Raulederschuhe, einen dunkelblauen Mantel, dessen Reisverschluss mittlerweile so kaputt ist, dass ich ihn zwar zu- aber niemals wieder aufkriegen würde, ein beige-farbenes Stehkragenhemd, einen beige-farbenen Schal und eine schwarze, ziemlich hässliche Tasche.

Hinweisen möchte ich außerdem auf meinen ängstlichen Blick, kurz vor dem Öffnen der Tür des “Kinos”. Was ich zu diesem Zeitpunkt hätte ahnen können, aber keinesfalls wusste: im Kino saß ein Gast. Die Überraschung beim Hereinkommen war groß – auf beiden Seiten.

Nun gut. Allen Premierengästen kann ich hiermit versichern: der Laden wird täglich professionell gereinigt.

LOOKS

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NEWS

 

Wechselt Hedi Slimane zu Gucci?

Frida Giannini wird GUCCI verlassen. Daher ist wieder ein Luxuslabel auf der Suche nach einem Top-Designer.

Wer wird Nachfolger von sexy Giannini, deren Kollektionen für GUCCI okay, nicht revolutionär waren. Die Spekulationen beginnen. Ein Name, der immer wieder genannt wird: Hedi Slimane.

Der Mann, der aus YVES SAINT LAURENT SAINT LAURENT PARIS machte. Slimane sorgte mit seinen kommerziellen Kollektionen nicht gerade für Lobeshymnen unter Kritikern, doch SLP steigerte den Umatz unter der Leitung von Slimane um 28% im letzten Jahr.

SAINT LAURENT PARIS gehört wie GUCCI zur Kering Group, deren Chef François-Henri Pinault ist, daher wäre eine Wechsel von Slimane  ein familiärer Akt.

Außer Slimane sind noch Riccardo Tisci, der jedoch noch einen laufenden Vertrag bei Givenchy hat, und Joseph Altuzarra im Gespräch. Kering hat letztes Jahr bereits in das Label Altuzarra investiert.

Frida Giannini wird ihre letzte Show für GUCCI im Februar zeigen. Viel Zeit für die Suche nach einem würdigen Nachfolger bleibt also nicht mehr.

Von: David

SPECIAL

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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Dandy Diary mobile office touched down in Austria

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