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NEWS

 

Shop-Opening: Stoffsüchtig in der Hamburger Hafencity

Nicht einmal der Taxifahrer wusste am vergangenen Donnerstag so genau, wo denn der so weltläufig klingende Überseeboulevard sein sollte. Also ließ er uns mitten auf einer Baustelle raus, was nicht so schwer war, schließlich besteht die halbe Hafencity aus Baustellen. In ebendiesem Areal, diesem aus dem Boden, beziehungsweise dem Hafen gestampften Hamburger Stadtteil, dessen Wahrzeichen wohl irgendwann auch mal die monströse Elbphilharmonie werden soll und wird, hat Philipp Kaczmarek seinen neuen Laden aufgemacht – und ihn abermals Stoffsüchtig genannt.

Ein Mädchen in Pink. Bild: Reichert PR

Unseren Weg zum neuen Laden und dessen Eröffnungsparty fanden wir dann recht schnell per pedes. Eine irre große Menschentraube umgab den Shop mit der schönen Glasfassade. Wie ein Fremdkörper wirkte die Menschenmenge in der sonst so blutleeren Hafencity. Vielleicht kehrt mit dem Stoffsüchtig-Laden ja endlich so etwas wie Leben in das neue Viertel ein. Vielleicht lag der Andrang aber schlicht und ergreifend auch nur an den diversen Freigetränken, der inflationären Einladungspolitik und dem wunderbar warmen Wetter. Die nahe Zukunft wird’s zeigen.

Der Store, um zum Wesentlichen zu kommen, macht auf jeden Fall einiges her. Hohe, unverputzte Betonwände, Holzpaletten und ein eher reduziertes Interieur schmücken den großen Laden und lassen sicherlich einen unverstellten Blick auf die dort verkaufte Mode zu – wenn sich nicht gerade hunderte Menschen Richtung Bar drängeln.

Ein Haufen Menschen vor dem Stoffsüchtig-Laden. Bild: bohemesurlekiez.blogspot.com

Für uns Herren gibt es im Store Kleidung von den Designern Kilian Kerner, der beim Opening vor Ort war, Hannibal, Sopopular, Johnny Love, Knowledge Cotton, Qwstion und Tigha zu kaufen. In naher Zukunft sollen die Marken Dawid Tomaszewski, Patrick Mohr, Maicco, Sixpack France, Red Collar Project, Ivana Vasilotta und pop cph folgen. Keine schlechte Auswahl also.

Philipp Kaczmarek und zwei Girls im neuen Store in der Hafencity. Bild: Reichert PR.

Vorerst für ein halbes Jahr hat Philipp Kaczmarek den Laden gemietet. Wenn’s gut läuft, überlegt er langfristig vor Ort zu bleiben und eventuell sogar eine Wohnung über dem Geschäft zu mieten. Seinen zweiten Laden, den älteren, in der Rothenbaumchaussee wird er jedoch behalten. Sicher ist schließlich sicher – und die Hafencity noch lang nicht so belebt, wie sich das die Hamburger Stadtplaner wünschen.

Stoffsüchtig. Überseeboulevard 2. Hamburg Hafencity

www.stoffsuechtig-hafencity.de

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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