arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Shop-Opening: Stoffsüchtig in der Hamburger Hafencity

Nicht einmal der Taxifahrer wusste am vergangenen Donnerstag so genau, wo denn der so weltläufig klingende Überseeboulevard sein sollte. Also ließ er uns mitten auf einer Baustelle raus, was nicht so schwer war, schließlich besteht die halbe Hafencity aus Baustellen. In ebendiesem Areal, diesem aus dem Boden, beziehungsweise dem Hafen gestampften Hamburger Stadtteil, dessen Wahrzeichen wohl irgendwann auch mal die monströse Elbphilharmonie werden soll und wird, hat Philipp Kaczmarek seinen neuen Laden aufgemacht – und ihn abermals Stoffsüchtig genannt.

Ein Mädchen in Pink. Bild: Reichert PR

Unseren Weg zum neuen Laden und dessen Eröffnungsparty fanden wir dann recht schnell per pedes. Eine irre große Menschentraube umgab den Shop mit der schönen Glasfassade. Wie ein Fremdkörper wirkte die Menschenmenge in der sonst so blutleeren Hafencity. Vielleicht kehrt mit dem Stoffsüchtig-Laden ja endlich so etwas wie Leben in das neue Viertel ein. Vielleicht lag der Andrang aber schlicht und ergreifend auch nur an den diversen Freigetränken, der inflationären Einladungspolitik und dem wunderbar warmen Wetter. Die nahe Zukunft wird’s zeigen.

Der Store, um zum Wesentlichen zu kommen, macht auf jeden Fall einiges her. Hohe, unverputzte Betonwände, Holzpaletten und ein eher reduziertes Interieur schmücken den großen Laden und lassen sicherlich einen unverstellten Blick auf die dort verkaufte Mode zu – wenn sich nicht gerade hunderte Menschen Richtung Bar drängeln.

Ein Haufen Menschen vor dem Stoffsüchtig-Laden. Bild: bohemesurlekiez.blogspot.com

Für uns Herren gibt es im Store Kleidung von den Designern Kilian Kerner, der beim Opening vor Ort war, Hannibal, Sopopular, Johnny Love, Knowledge Cotton, Qwstion und Tigha zu kaufen. In naher Zukunft sollen die Marken Dawid Tomaszewski, Patrick Mohr, Maicco, Sixpack France, Red Collar Project, Ivana Vasilotta und pop cph folgen. Keine schlechte Auswahl also.

Philipp Kaczmarek und zwei Girls im neuen Store in der Hafencity. Bild: Reichert PR.

Vorerst für ein halbes Jahr hat Philipp Kaczmarek den Laden gemietet. Wenn’s gut läuft, überlegt er langfristig vor Ort zu bleiben und eventuell sogar eine Wohnung über dem Geschäft zu mieten. Seinen zweiten Laden, den älteren, in der Rothenbaumchaussee wird er jedoch behalten. Sicher ist schließlich sicher – und die Hafencity noch lang nicht so belebt, wie sich das die Hamburger Stadtplaner wünschen.

Stoffsüchtig. Überseeboulevard 2. Hamburg Hafencity

www.stoffsuechtig-hafencity.de

FASHION SHOWS

 

In Hedis Hood: Saint Laurent Show in “Los Angeles”

Der Mann, der Yves Saint Laurent das “Yves” nahm, und Millionen-Umsätze bescherte, hat gestern Abend in seiner schwer angesagten Hood Los Angeles eine Off-Season Show für all seine VIP-Freunde und ausgelesene Journalisten präsentiert.

Zu Ehren Slimane kamen Lady Gaga, Courtney Love, Lenny Kravitz, Sky Ferreira, CL, und, und – um in der Frontrow der seit den 1940er Jahren bestehenden Konzerthalle Hollywood Palladium Platz zu nehmen.

Sie bekamen eine von den Sixties inspirierte Kollektion und Show zu sehen – typisch für Slimane, der sich zum Ende, langhaarig, rockig, feiern ließ. Slimane ließ seine Indie-Model-Musen Staz Lindes, Lida Fox und Lilli Summer, um seine von seinem Stil-Idol Mick Jagger inspirierten Looks der extrem hippen Crowd vorzuführen.

Nach der Show performten noch Beck, Joan Jett und uns unbekannte Acts The Sloths, Cherry Glazerr und Allah-Las. It’s all about music!

 

SPECIAL

 

Body Shaming: Britisches Label zwingt Models zum Essen

Das britische Label Rose & Willard, von dem wir bisher noch nicht einmal den Namen kannten, wird in Zukunft jedes Model dazu zwingen, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, bevor es für Haus arbeitet.

Damit will die Gründerin von Rose & Willard, eine gewisse Heidy Rehman, die Models vor der aus ihrer Sicht dämonenhaften Branche schützen.

“Yes, it’s a form of nannying but we feel we have a responsibility to protect these young women from an industry which we believe can leave them exploited and puts them under pressure to starve themselves and damage their health and wellbeing,” sagt die selbsternannte Ernährungsexpertin.

Ablaufen soll das Ganze wie folgt: Unter Aufsicht von Mitarbeitern des Labels (oder vielleicht sogar der Chefin höchstpersönlich) müssen die Models eine Mahlzeit zu sich nehmen. Dabei ist es den Mädchen weder erlaubt, die Nahrungsaufnahme zeitlich zu verschieben, noch lassen die harten Aufseher „kleine Häppchen“ durchgehen.

Verweigert sich ein Model dem beaufsichtigten Dinner, so wird weder das Mädchen selbst noch die Modelagentur für den Job bezahlt.

Damit ist – nachdem in Frankreich bereits ein umstrittenes Gesetz gegen „Magenmodels“ erlassen wurde – ein ganz neues Ausmaß von Body Shaming und generellen Unterstellungen erreicht.

Die erzwungene Nahrungsaufnahme impliziert, jedes Model hätte seine Ernährung nicht im Griff und bräuchte Unterstützung und Aufsicht beim Essen.

Das ist nicht nur eine beispiellose Respektlosigkeit gegenüber kerngesunden, von Natur aus schlanken Mädchen. Es hilft den tatsächlich magersüchtigen Models auch überhaupt nicht weiter. Ganz im Gegenteil:

Sie werden erneut mit der ignoranten Haltung gegenüber ihnen und ihrer Krankheit konfrontiert, die Heidy Rehman der Modebranche unterstellt und mit ihrem Schritt doch eigentlich bekämpfen will.

Wir sind erschrocken über so wenig Feingefühl von den eigentlich so zuvorkommenden Briten.

Text: David Jenal

LOOKBOOKS

TRENDS

LOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

12145595_709676605829841_1860360571_n

Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

#8211 #allthedog #noneofthebull