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Shoes of the Week II

Carl Jakob Haupt Dandy Diary

Die Berliner Fashion Week ist für uns immer wie ein schwarzes Loch, das alles verschluckt. Auch und vor allem Zeit. Daher tun wir jetzt mal so, als hätten wir unsere wöchentliche Serie “Shoes of the Week” nahtlos fortgesetzt.

Unsere Freundinnen vom Frontlineshop haben uns nämlich wieder jedem ein Paar Schuhe geschickt, die wir stilsicher, wie wir nunmal sind, mit einem Outfit kombinieren sollen.

Zu den blauen Halbschuhen im Wanderstiefel-Look, die mir zugeschickt wurden, habe ich ein klassisches, grünes Polo-Shirt mit angebermäßig überdimensioniertem und vor allem orange-farbenen Ralph Lauren-Logo kombiniert, während David zu seinen Stiefeln ein eher schlichtes schwarzes T-Shirt wählte. Unabhängig voneinander entschieden wir uns beide für eine beige-farbene Chino-Hose – David für eine mit Bügelfalte und ich für eine mit Verschleißerscheinungen. Ein Sommerklassiker.

Mal schauen, was uns in der kommenden Woche im Briefkasten erwartet. Wir werden berichten, ohne Frage.

P.S.: Die Schuhe, das ist ja ganz klar, können hier bestellt werden: frontlineshop.com

David Kurt Karl Roth Dandy Diary

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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Trend research Dandy Dave is looking for new fancy fashion trends!

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