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Schauenplan: Paris Men’s Fashion Week Januar 2012

Während wir hier in Deutschland noch darüber grübeln, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit solch nationale Designgrößen wie Kilian Kerner und Anja Gockel ihre mediokren Karstadt-Kollektionen auf der heimischen Fashion Week präsentieren, weiß der modeinteressierte Pariser natürlich schon längst, wann welcher Designer seine neueste Kollektion zeigen wird.

Wir bei Dandy Diary sind ja leider Gottes Lokalpatrioten und deshalb natürlich nicht bei den für die Männermode wesentlich wichtigeren Pariser Schauen dabei. Denn zeitgleich mit der Men’s Fashion Week Paris findet die gender-übergreifende Berliner Fashion Week statt. Ist leider nicht zum ersten Mal so und immer noch ein Ärgernis. Nun gut.

Allein die Namen der Marken und Designer, die in Paris zeigen werden, lassen unsere Höschen wo es nur geht feucht werden: Rick Owens, Givenchy, John Galliano, Henrik Vibskov, Wooyoungmi, Dior Homme, Walter van Beirendonck, Dries van Noten, Raf Simons - ach, man könnte alle nennen. Paris ist und bleibt die wichtigste Fashion Week für Männer.

Wer mehr Bock auf Paris als auf Berlin hat – und auch die Zeit hinzufahren -, dem sei folgender Schauenplan empfohlen, den ich frecherweise einfach mal so bei den Kollegen von Hypebeast kopiert habe, die ihn wiederum bei Fucking Young gefunden haben. Irre, dieses Internet.

Wednesday, January 18, 2012
16.00 CET / 10:00am EST / 12:00am JST (January 19) – Y Project by Yohan Serfati, Maison des Metallos
17.00 CET / 11:00am EST / 1:00am JST (January 19) – John Lawrence Sullivan, Maison des Metallos, salle noire, 94 rue Jean-Pierre Timbaud, Paris 11e
18.00 CET / 12:00pm EST / 2:00am JST (January 19) – Mugler, BETC, Passage du Désir, 85-87 rue du faubourg Saint-Martin, Paris 10e
19.00 CET / 1:00pm EST / 3:00am JST (January 19) – Gaspard Yurkievich
20.00 CET / 2:00pm EST / 4:00am JST (January 19) – Christian Lacroix Homme
21.00 CET / 3:00pm EST / 5:00am JST (January 19) – AMI by Alexandre Mattiussi, 24 rue René Boulanger, Paris 10e

Thursday, January 19, 2012
9.30 CET / 3:30am EST / 5:30pm JST – 3.1 Phillip Lim, BETC, 48 boulevard de Strasbourg, Paris 10e
10.30 CET / 4:30am EST / 6:30pm JST – Kolor, Espace Commines, 17 rue Commines, Paris 3e
11.30 CET / 5:30am EST / 7:30pm JST – Issey Miyake, 5 place des Vosges, Paris 4e
12.30 CET / 6:30am EST / 8:30pm JST – Rick Owens, POPB, salle Marcel Cerdan
13.30 CET / 7:30am EST / 9:30pm JST – Viktor&Rolf, Galerie de Minéralogie, Jardin des Plantes, 36 rue Geoffroy Saint-Hilaire, Paris 5e
14.30 CET / 8:30am EST / 10:30pm JST – Louis Vuitton
16.00 CET / 10:00am EST / 12:00am JST (January 20) – Alexis Mabille, Le Meurice
17.00 CET / 11:00am EST / 1:00am JST (January 20) – Jean Paul Gaultier, 325 rue Saint-Martin, Paris 3e
18.00 CET / 12:00pm EST / 2:00am JST (January 20) – Yohji Yamamoto, 155 rue Saint-Martin, Paris 3e
19.00 CET / 1:00pm EST / 3:00am JST (January 20) – Dries Van Noten
20.00 CET / 2:00pm EST / 4:00am JST (January 20) – Adam Kimmel
21.00 CET / 3:00pm EST / 5:00am JST (January 20) – Steffie Christiaens, TBA

Friday, January 20, 2012
10.00 CET / 4:00am EST / 6:00pm JST – Junya Watanabe
11.00 CET / 5:00am EST / 7:00pm JST – Yves Saint Laurent
12.00 CET / 6:00am EST / 8:00pm JST – Julius, Maison des Métallos, 94 rue Jean-Pierre Timbaud, Paris 11e
13.00 CET / 7:00am EST / 9:00pm JST – GustavOlins, TBA
14.00 CET / 8:00am EST / 10:00pm JST – Juun J., Espace des Blancs Manteaux, 1bis rue des Hospitalières Saint-Gervais, Paris 4e
15.00 CET / 9:00am EST / 11:00pm JST – Kris Van Assche, Les Beaux Arts de Paris, salle Melpomène, 13 quai Malaquais, Paris 6e
16.00 CET / 10:00am EST / 12:00am JST (January 21) – Boris Bidjan Saberi, BETC
17.00 CET / 11:00am EST / 3:00am JST (January 21) – Comme des Garcons Homme Plus
18.00 CET / 12:00pm EST / 4:00am JST (January 21) – Givenchy
19.00 CET / 1:00pm EST / 5:00am JST (January 21) – John Galliano
20.00 CET / 2:00pm EST / 6:00am JST (January 21) – Henrik Vibskov, TBA

Saturday, January 21, 2012
10.00 CET / 4:00am EST / 6:00pm JST – Maison Martin Margiela, TBA
11.00 CET / 5:00am EST / 7:00pm JST – Kenzo
12.00 CET / 6:00am EST / 8:00pm JST – Walter Van Beirendonck, Espaces Commines
13.00 CET / 7:00am EST / 9:00pm JST – Ann Demeulemeester, Les Beaux-Arts de Paris, salle Melpomène, 13 quai Malaquais, Paris 6e
14.00 CET / 8:00am EST / 10:00pm JST – Bernhard Willhelm, TBA
15.00 CET / 9:00am EST / 11:00pm JST – Dior Homme
16.00 CET / 10:00am EST / 12:00am JST (January 22) – Wooyoungmi, Palais de la Femme, 96 rue de Charonne, Paris 11e
17.00 CET / 11:00am EST / 3:00am JST (January 22) – Cerruti, 3 place de la Madeleine, Paris 8e
18.00 CET / 12:00pm EST / 4:00am JST (January 22) – Mihara Yasuhiro, La Maison Rouge, Fondation Antoine de Galbert, 10 boulevard de la Bastille, Paris 12e
19.00 CET / 1:00pm EST / 5:00am JST (January 22) – Damir Doma, Espace des Blancs Manteaux
20.00 CET / 2:00pm EST / 6:00am JST (January 22) – Hermès
21.00 CET / 3:00pm EST / 7:00am JST (January 22) – Raf Simons

Sunday, January 22, 2012
10.00 CET / 4:00am EST / 6:00pm JST – Bill Tornade, TBA
11.00 CET / 5:00am EST / 7:00pm JST – Lanvin
12.00 CET / 6:00am EST / 8:00pm JST – agnes b., TBA
13.00 CET / 7:00am EST / 9:00pm JST – No Edition, TBA
14.00 CET / 8:00am EST / 10:00pm JST – Songzio, Espace des Blancs Manteaux, 1bis rue des Hospitalières Saint Gervais, Paris 4e
15.00 CET / 9:00am EST / 11:00pm JST – Rynshu, Hotel Westin, 3 rue de Castiglione, Paris 8e
16.00 CET / 10:00am EST / 12:00am JST (January 23) – Paul Smith, Couvent des Cordeliers, 15 rue de l’Ecole de Médecine, Paris 6e
17.00 CET / 11:00am EST / 3:00am JST (January 23) – Qasimi, TBA
18.00 CET / 12:00pm EST / 4:00am JST (January 23) – Thom Browne
19.00 CET / 1:00pm EST / 5:00am JST (January 23) – Arnys, Ambassade du Paraguay, 1 rue Saint-Dominique, Paris 7e
20.00 CET / 2:00pm EST / 6:00am JST (January 23) – Acne, Garage Vaugirard, 165 rue de Vaugirard, Paris 15e

 

Bild: fuckingyoung.es

SPECIAL

 

Im exklusiven Dandy Diary Interview: RANKIN

Fotograf RANKIN hatte Queen Elisabeth II, Tony Blair, Kate Moss, Gisele Bündchen, Keira Knightly, David Bowie und Madonna vor der Kamera. Und wir hatten ihn letzte Woche – für ein exklusives Dandy Diary Interview – am Telefon. RANKIN verriet uns, wie er die Queen für sein wohl bekanntestes Porträt zum Lachen brachte. Wie der gebürtige Schotte am liebsten seinen Whiskey trinkt. Und welche entscheidende Rolle seine Eltern bei der Gründung von DAZED & CONFUSED gespielt haben.

Millionen von Menschen machen täglich ‚Selfies‘ von sich, um diese später auf Instagram oder Facebook hochzuladen. Was sagt das Selfie Phänomen über unsere Generation aus?

Es zeigt in erster Linie, dass wir alle unsere Handys lieben! Ich war schon immer an Selbstporträts interessiert, daher finde ich das Phänomen spannend. Interessant ist, wie sich Menschen für die Socials in Szene setzen. Anhand eines Selfies lässt sich viel über die Persönlichkeit eines Menschen sagen. Die Faszination unser Generation für Selfies sorgt dafür, dass Fotografie zum Thema wird, was ich grundsätzlich gut finde. Kürzlich habe ich jemanden fotografiert, der meinte dreisterweise, dass seine Selfies besser seien als meine Fotos. Dass hat mich verständlicherweise nicht wirklich gefreut, doch seine Feststellung hat zu mindestens für ein schallendes Lachen unter meinen Assistenten gesorgt. In einem neuen Projekt, welches ich mit JOHNNIE WALKER GOLD LABEL RESERVE umsetze, geht es im Grunde genommen auch um Selfies.

Was hast du mit dem Whiskey-Hersteller geplant?

Wir haben eine Fotobox entwickelt, die RANKIN Photobox. Das wollte ich schon immer mal machen. Besucher von den Events, auf denen die Box aufgestellt wird, können Fotos von sich machen. Sobald das Foto aus der Box kommt, können sie dieses abfotografieren und unter dem Hashtag #goldcelebration bei Instagram hochladen, um an dem Fotowettbewerb teilzunehmen. Derjenige, der das beste Foto liefert, gewinnt ein Shooting mit mir in meinem Londoner Studio. Zielsetzung ist es eine New Generation Of Rising Stars dokumentieren.

Welche sind die Kriterien für die Auswahl des Gewinners?

In die engere Auswahl kommen die Fotos, die die meisten Likes auf Instagram erhalten. Die fünf Finalisten bekommen von uns noch Fragen zu ihrem Bild gestellt, danach wird der Gewinner von mir gekürt.

Trinkst du als gebürtiger Schotte eigentlich selbst Johnnie Walker?

Ja, selbstverständlich! Ich trinke meinen Whiskey am liebsten mit Eis und einer Orangenscheibe!

Du hast Fotos von Bands, Politikern, Königlichen, Schauspielerin und Models gemacht. Welche Gruppe lässt sich am schwersten gut in Szene setzen?

Ich weiß nicht, ob es eine bestimmte Gruppe gibt, die besonders schwer zu fotografieren ist. Jedes Shooting stellt eine besondere Herausforderung dar und erfordert eine individuelle Herangehensweise. Schauspieler, zum Beispiel,  sind es gewohnt jemand anderes darzustellen, daher kommt es bei ihnen schonmal vor, dass sie es vor der Kamera schwer haben, sie selbst zu sein. Rockstars sind oftmals bigger than life. Wenn du es gewohnt bist vor tausenden von Menschen zu stehen, die dir zur Füßen liegen, ist es schwer du selbst zu bleiben. Ich versuche eine Beziehung mit ihnen aufzubauen. Sie auf den Teppich zurückzuholen und sie so persönlich wie möglich darzustellen. Die meisten Menschen sind nervös, wenn sie fotografiert werden. Mein Job ist es dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen.

Was ist deine Strategie, um dafür zu sorgen, dass die Porträtierten relaxt sind?

Das ist immer unterschiedlich. Jedes Shooting verläuft anders. Kein Tag gleicht dem anderen. Viele Fotografen sind sehr fordernd, um Reaktionen zu provozieren. Ich versuche normalerweise charmant zu sein, um Mut zu machen.Von Zeit zu Zeit mache ich auch komische Geräusche, um für eine gelöste Stimmung zu sorgen. Ich kann ganz gut Affenrufe nachahmen!

Du hast selbst Queen Elizabeth II zum Lachen gebracht. Wie hast du das geschafft?

Ich werde dir ein Geheimnis anvertrauen. Irgendwas war mit meiner Kamera. Während ich versuchte das Problem zu lösen, lachte mich die Queen an. Ich dachte mir, dass es doch nicht wahr sein kann, dass ich es nicht schaffe diesen Moment für die Ewigkeiten festzuhalten.  Als die Kamera wieder funktionierte, habe ich Austin Powers nachgespielt, um sie wieder zum Lachen zu bringen. Und zu ihr gesagt – Mum, can you please smile, Mum, can you please smile! Mum, can you smile please! Mum, can you smile pleace! – bis sie lächelte. Vor kurzem habe ich ein Foto von David Bailey von der Queen gesehen, auf dem sie auch lacht. Es ist ein bisschen besser als mein Porträt. Jetzt muss ich sie noch einmal fotografieren, um Baileys Foto zu toppen.

Pro Jahr machst du zwischen 3000 bis 4000 Fotos. Welche werden die Fotos sein, an die du dich dein Leben lang erinnern wirst. 

Es existieren Fotos von meiner Familie, die für mich viel Bedeutung haben, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Fotos von meinen Eltern, die vor sechs Jahren gestorben sind. Sie hängen an der Wand in meiner Wohnung. Meine Bilder sind eine Art Tagebuch für mich. Wenn ich alte Bilder betrachte, kommen Erinnerungen und Gefühle wieder.

Deine Eltern haben auch beruflich eine wichtige Rolle in deinem Leben gespielt. Sie haben dich am Anfang deiner Karriere bei der Gründung von Dazed & Confused unterstützt. 

Meine Eltern haben Jefferson Hack und mir damals Geld geliehen, um Dazed am Anfang zu finanzieren. Ich habe ihnen mehr Zinsen als der Bank bezahlt, über viele Jahre.  Als ich angefangen hatte, als Fotograf zu arbeiten, waren meine Eltern nicht gerade begeistert. Der Support bei der Gründung Dazed & Confused war daher extrem wichtig für mich.

Du hast beeindruckend viele Stars fotografiert. Gibt es noch jemand, den du unbedingt noch fotografieren willst?

Da gibt es viele. Ich könnte dir eine lange Liste geben! Doch am allerliebsten wahrscheinlich Obama. Er ist so wichtig für unser Weltgeschehen. Bekannte von mir, die ihn getroffen haben, waren schwer beeindruckt. Ein Treffen mit Obama würde mich schon sehr reizen.

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MURKY Jewellery

Hinter MURKY Jewellery stecken Mike Årsjö und Emelica Lidman. Das Designer-Duo lebt, entwirft und produziert in Stockholm, studiert haben sie auf dem renommierten Royal College of Art in London und auf der Konstfack in Stockholm.

2013 haben sie MURKY Jewellery gegründet. Seitdem entwerfen sie minimalistischen, düsteren Schmuck, welcher (größtenteils) aus oxidiertem Silber besteht. Die aktuellen Kollektion besteht aus Fingerschmuck, welcher, so die Macher, dem spirituellen Schutz der Hand dienen soll.

Den hotten Schmuck von MURKY könnt ihr im XXX Berlin und in der Platina Gallery in Stockholm kaufen! 

 

 

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Discovery of the Day MURKY Jewellery from Sweden! Soooo doooope!

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