arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Savile Row vs. Abercrombie & Fitch

Unter dem ziemlich lässigen Motto “Give three-piece a chance” haben die Schneider der legendären Londoner Savile Row gegen eine geplante Filliale der Prollmodenmarke ABERCROMBIE & FITCH protestiert.

Bislang ist die amerikanische Marke noch nicht in der Straße präsent, in der Prince Charles, Winston Churchill, Napoleon und wahrscheinlich jeder Engländer mit Stil seine Anzüge gekauft hat.

Laut der britischen Vogue hat sich auch die Stadtverwaltung bereits gegen eine Ansiedlung von A&F ausgesprochen:

“Savile Row has a unique character — currently there are no high-street chains present (…). A management plan should be put in place to ensure this character is retained.”

Dutzende halbnackte A&F-Verkäufer und kreischende, mit dem Handy fotografierende Teenagermädchen und noch lauter kreischende Schwulis in der “Golden Mile of Tailoring” zu sehen, wäre tatsächlich ein unmöglicher Stilbruch. Einen Management-Plan gegen neue High-Street-Retailer können wir als Verfechter libertärer Werte aber dennoch überhaupt nicht gutheißen.

Wir wären viel mehr dafür, dass die alteingesessenen Herrenausstatter in klassischer britischer Hooligan-Manier den neuen ABERCROMBIE-Laden niederbrennen – natürlich stilecht im Dreiteiler.

Von: Jakob

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

TRENDS

LOOKS

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

924451_521842377959363_1567277849_n

Were huge fans of the Toilet Paper Magazine! Read our homage to Maurizio Cattelan on DANDY DIARY!

#039

VIDEO