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Savile Row vs. Abercrombie & Fitch

Unter dem ziemlich lässigen Motto “Give three-piece a chance” haben die Schneider der legendären Londoner Savile Row gegen eine geplante Filliale der Prollmodenmarke ABERCROMBIE & FITCH protestiert.

Bislang ist die amerikanische Marke noch nicht in der Straße präsent, in der Prince Charles, Winston Churchill, Napoleon und wahrscheinlich jeder Engländer mit Stil seine Anzüge gekauft hat.

Laut der britischen Vogue hat sich auch die Stadtverwaltung bereits gegen eine Ansiedlung von A&F ausgesprochen:

“Savile Row has a unique character — currently there are no high-street chains present (…). A management plan should be put in place to ensure this character is retained.”

Dutzende halbnackte A&F-Verkäufer und kreischende, mit dem Handy fotografierende Teenagermädchen und noch lauter kreischende Schwulis in der “Golden Mile of Tailoring” zu sehen, wäre tatsächlich ein unmöglicher Stilbruch. Einen Management-Plan gegen neue High-Street-Retailer können wir als Verfechter libertärer Werte aber dennoch überhaupt nicht gutheißen.

Wir wären viel mehr dafür, dass die alteingesessenen Herrenausstatter in klassischer britischer Hooligan-Manier den neuen ABERCROMBIE-Laden niederbrennen – natürlich stilecht im Dreiteiler.

Von: Jakob

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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