arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Rio Fashion Week – Rückblick

Für das Fashion Daily, das zur Berliner Modewoche erschienen ist, habe ich meine Erinnerungen zu drei internationlen Fashion Weeks niedergeschrieben. Modewoche #1: Rio Fashion Week. 

Sie bewegen sich wie Shakira, haben Rundungen wie Pamela Anderson: Cariocas. Die Mädels vom Zuckerhut. Grund für unseren Aufenthalt in Rio de Janeiro waren jedoch nicht die Cariocas, nein, wir flogen nach Rio, um uns auf die brasilianische Mode zu konzentrieren, gar nicht so leicht, das mit der Konzentration. Unser Kameramann, ein heißblütiger Spanier, blieb das eine oder andere Mal mit seinem Kameraobjektiv im Dekoltee einer exotischen Schönheit hängen. Doch genug von unserem geilen Personal, widmen wir uns der brasilianischen Mode. Der Stardesigner Herchcovitch eröffnete die Rio Fashion Week. Ein Mann, der seine Mode schon in Paris, London und New York gezeigt hat. Ein Designer mit Allüren: Er will rechts stehen bei Interviews, niemals sitzen. Der brasilianische Lagerfeld. Neben Herchcovitch gehörten die Modenschauen von Walter Rodrigues und Alessa zu den Höhepunkten der Rio Fashion Week. Rodrigues zeigte eine Kollektion, die von den Amish People inspiriert ist. Und Alessa ließ sich von Teppichen inspirieren. Richtig gelesen. Teppiche. Die Umsetzung ihrer Inspirationsvorlage jedoch war erstaunlich, ebenfalls ihr Auftritt nach dem Defilee. Sie tanzte über den Catwalk. Ein ungewöhnlicher Anblick. Rio eben.

FASHION SHOWS

 

In Hedis Hood: Saint Laurent Show in “Los Angeles”

Der Mann, der Yves Saint Laurent das “Yves” nahm, und Millionen-Umsätze bescherte, hat gestern Abend in seiner schwer angesagten Hood Los Angeles eine Off-Season Show für all seine VIP-Freunde und ausgelesene Journalisten präsentiert.

Zu Ehren Slimane kamen Lady Gaga, Courtney Love, Lenny Kravitz, Sky Ferreira, CL, und, und – um in der Frontrow der seit den 1940er Jahren bestehenden Konzerthalle Hollywood Palladium Platz zu nehmen.

Sie bekamen eine von den Sixties inspirierte Kollektion und Show zu sehen – typisch für Slimane, der sich zum Ende, langhaarig, rockig, feiern ließ. Slimane ließ seine Indie-Model-Musen Staz Lindes, Lida Fox und Lilli Summer, um seine von seinem Stil-Idol Mick Jagger inspirierten Looks der extrem hippen Crowd vorzuführen.

Nach der Show performten noch Beck, Joan Jett und uns unbekannte Acts The Sloths, Cherry Glazerr und Allah-Las. It’s all about music!

 

SPECIAL

 

Body Shaming: Britisches Label zwingt Models zum Essen

Das britische Label Rose & Willard, von dem wir bisher noch nicht einmal den Namen kannten, wird in Zukunft jedes Model dazu zwingen, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, bevor es für Haus arbeitet.

Damit will die Gründerin von Rose & Willard, eine gewisse Heidy Rehman, die Models vor der aus ihrer Sicht dämonenhaften Branche schützen.

“Yes, it’s a form of nannying but we feel we have a responsibility to protect these young women from an industry which we believe can leave them exploited and puts them under pressure to starve themselves and damage their health and wellbeing,” sagt die selbsternannte Ernährungsexpertin.

Ablaufen soll das Ganze wie folgt: Unter Aufsicht von Mitarbeitern des Labels (oder vielleicht sogar der Chefin höchstpersönlich) müssen die Models eine Mahlzeit zu sich nehmen. Dabei ist es den Mädchen weder erlaubt, die Nahrungsaufnahme zeitlich zu verschieben, noch lassen die harten Aufseher „kleine Häppchen“ durchgehen.

Verweigert sich ein Model dem beaufsichtigten Dinner, so wird weder das Mädchen selbst noch die Modelagentur für den Job bezahlt.

Damit ist – nachdem in Frankreich bereits ein umstrittenes Gesetz gegen „Magenmodels“ erlassen wurde – ein ganz neues Ausmaß von Body Shaming und generellen Unterstellungen erreicht.

Die erzwungene Nahrungsaufnahme impliziert, jedes Model hätte seine Ernährung nicht im Griff und bräuchte Unterstützung und Aufsicht beim Essen.

Das ist nicht nur eine beispiellose Respektlosigkeit gegenüber kerngesunden, von Natur aus schlanken Mädchen. Es hilft den tatsächlich magersüchtigen Models auch überhaupt nicht weiter. Ganz im Gegenteil:

Sie werden erneut mit der ignoranten Haltung gegenüber ihnen und ihrer Krankheit konfrontiert, die Heidy Rehman der Modebranche unterstellt und mit ihrem Schritt doch eigentlich bekämpfen will.

Wir sind erschrocken über so wenig Feingefühl von den eigentlich so zuvorkommenden Briten.

Text: David Jenal

LOOKBOOKS

TRENDS

LOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

12145595_709676605829841_1860360571_n

Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

#8211 #allthedog #noneofthebull