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Randale bei Görtz 17 Shop Opening in Hamburg

Heute hat der Schuhladen Görtz 17 eine neue Filiale in Hamburg eröffnet. Aber nicht irgendwo, sondern direkt auf dem Schulterblatt, dem Kernstück des nicht wirklich alternativen Schanzenviertels.

In der Schanze fühlen sich nicht nur die Leute besonders alternativ, unangepasst und vor allem kool, die dort zum Kaffeetrinken hin fahren, sondern eben auch Shops von Marken, die eigentlich nicht sonderlich kool sind.

Neben den Shops und den Kaffeetrinkern, die sich gerne mit der Koolness der Schanze aufladen, gibt es aber auch noch ein paar schwarzgekleidete Linksextremisten, so genannte Chaoten. Die finden neue Läden mit sauberen Fensterscheiben und großen Markenlogos total daneben. Also haben sie heute gegen den neuen Görtz 17 Laden demonstriert, beziehungsweise haben sie sich vor den Laden gestellt und mit Kochlöffeln auf Kochtöpfen rumgetrommelt. Ein paar Dutzend Polizisten haben den Shop vor den krawalligen Radikalen abgeschirmt.

Einige wenige Interessierte haben es aber doch in den Laden geschafft und durften Astra Bier trinken. Passt ja auch total gut zum Viertel. Ist ja auch voll anders und kool und irgendwie subversiv.

Der Görtz 17 Laden ist, wie zu erwarten war, furchtbar langweilig. Die Schuhe sehen beschissen aus und auch sonst gab es keine Besonderheit.

Die einzige Frage, die ich mir stellte, war die, warum der direkt nebenan liegende, ebenfalls brandneue MAC-Cosmetics Laden nicht auch Ziel des linken Eifers war. Das verstehe ich nicht. Vielleicht fanden die Demonstranten aber auch einfach nur, dass das Comic-Designs des MAC-Schaufensters viel besser zum Straßenbild in der Schanze passt. Wäre ja witzig, wenn’s so wäre.

Alles Dummköpfe, leider.

Bilder: Carl Jakob Haupt

FASHION SHOWS

 

Berlin Fashion Week: JULIAN ZIGERLI – Herbst/Winter 2015

Warum Freund Zigerli vergangene Woche auf der Berliner Fashion Week eine Kollektion bestehend aus Basics, also einfarbigen T-Shirts, Unterhosen, Jogginghosen, Zipper-Jacken und Pullovern zeigte, wissen wir nicht. Vielleicht weil es egal ist. Weil Berlin egal ist. Und die Fashion Week eh.

Seine richtige Kollektion zeigte er ja ohnehin in Mailand. Aber trotzdem: das war irgendwie nichts. Zumindest nichts, was man hätte auf einer - wenn auch ungewöhnlich inszenierten - Modenschau zeigen müssen. Schade.

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

BREAD & BUTTER: Der Irrsinn geht weiter

Wenige Millisekunden nach Ende der Berliner Fashion Week und der irgendwie dazugehörigen Modemessen schnellte die Pressemitteilung ins Dandy-Haus: “BREAD & BUTTER findet im Sommer 2015 statt”

Aktuell lässt BBB-Chef Karl-Heinz Müller zwar noch online darüber abstimmen, ob die Messe im Sommer wieder stattfinden solle oder nicht. Der Ausgang dieses Votings scheint ihm jedoch offensichtlich nicht so wichtig. Seine Entscheidung steht fest.

Wir konnten ohnehin nie so recht daran glauben, dass sich Oberboss Kalle M. von irgendeinem wie auch immer ausgegangenen Voting zu einer Entscheidung hätte drängen lassen. Vielmehr mutmaßen wir, dass er im Sommer seine Ehre wieder herstellen möchte, nachdem er die BBB in diesem Januar kurzfristig absagen und seine GmbH Insolvenz anmelden musste.

Müller sagt zum BBB-Comeback: “Wir überarbeiten unser Konzept für Juli 2015, denn mit konventionellen Messen allein können die bevorstehenden Herausforderungen der Branche sicher nicht gelöst werden.”

Da würde ihm sicher auch Anita Tillmann von der Konkurrenzmesse PREMIUM recht geben, die ihm einst vorwarf: “Die arbeiten nicht an ihrem Konzept und passen sich nicht an die Bedürfnisse des hiesigen Marktes an.”

Die wesentlichen Eckpfeiler des neuen BREAD & BUTTER-Konzeptes sollen laut Müller folgende sein:

  • Veranstaltungsort bleibt Berlin-Tempelhof
  • Früher Termin bei gleicher Veranstaltungsdauer: Donnerstag bis Samstag, 02. – 04. Juli 2015
  • Klare Konzeption modischer Cluster nach Zielgruppen
  • “Design & Agents Area” für Handelsagenturen entsprechender Zielgruppen
  • “Lean Management & Produktion”, was einen deutlich günstigeren Quadratmeter-Preis ermöglicht
  • Klar abgegrenzte Bereiche ausschließlich für den geladenen Fachbesucher (B2B)
  • Definierter “Consumer Bereich” für Marketing Aktivitäten der Marken & Label (B2C)
  • Groß angelegte Abendveranstaltungen wie etwa Parties, Konzerte oder Festivals unter Einbindung der Marken und Sponsoren
  • Einbindung weiterer Marken im Bereich Lifestyle außerhalb der klassischen Modebereiche

Besonders die Aufteilung in B2B- und B2C-Bereiche, die Integration von Nicht-Mode-Marken und der hoch interessante Termin (Donnerstag bis Samstag!) lassen hier aufhorchen. Wir sind gespannt, ob der Rest der Branche nachzieht.

Der Insolvenzverwalter der BREAD & BUTTER GmbH, Graf Brockdorff, trägt die Neuausrichtung jedenfalls mit: “Für den Relaunch stehen die erforderlichen finanziellen Mittel durch Investoren bereits zur Verfügung.”

Das wäre schonmal deutlich mehr, als bei der letzten, der gescheiterten BREAD & BUTTER.

Welcome Back Kalle!

Von: Jakob

LOOKS

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

INSTAGRAM

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

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