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Raf Simons Spring/Summer 2012

Die letzte Show, die wir uns in Paris, mit großen Augen, angeschaut haben, war Raf Simons. Location: ein Gebäude, dass einst das Headquarter der Bank Credit Lyonnais war. Gigantische Glasscheiben, Bürogebäude, Rolltreppen. Es war ein beeindruckendes Bild, als die Models nach dem Defilee auf die Rolltreppe stiegen, wie ein Blick in eine kalte, serielle Zukunft. Das Serielle, das Maschinelle ist ein wichtiger Aspekt Simons Arbeit.

Interessant war die Verwendung des Karomusters. Ein Muster, das im Massenmarkt der Mode gelandet ist. Simons zeigte es zusammengenäht, als kaleidoskopisches Muster. Modejournalist Blanks vermutet hinter der Verwendung des Massenmusters Karo eine Anspielung des belgischen Visionärs auf den “Hunger der Industrie auf Muster und Prints”. Neben den Karohemden, beziehungsweise Jacketts, gab es noch Hawaihemden zu sehen, nicht in klassischer Form, sondern als Neuinterpretation Simons: schulterfrei mit Blumenprints.

Alle Fotos: Fuckyoung.es

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BREAD & BUTTER: Der Irrsinn geht weiter

Wenige Millisekunden nach Ende der Berliner Fashion Week und der irgendwie dazugehörigen Modemessen schnellte die Pressemitteilung ins Dandy-Haus: “BREAD & BUTTER findet im Sommer 2015 statt”

Aktuell lässt BBB-Chef Karl-Heinz Müller zwar noch online darüber abstimmen, ob die Messe im Sommer wieder stattfinden solle oder nicht. Der Ausgang dieses Votings scheint ihm jedoch offensichtlich nicht so wichtig. Seine Entscheidung steht fest.

Wir konnten ohnehin nie so recht daran glauben, dass sich Oberboss Kalle M. von irgendeinem wie auch immer ausgegangenen Voting zu einer Entscheidung hätte drängen lassen. Vielmehr mutmaßen wir, dass er im Sommer seine Ehre wieder herstellen möchte, nachdem er die BBB in diesem Januar kurzfristig absagen und seine GmbH Insolvenz anmelden musste.

Müller sagt zum BBB-Comeback: “Wir überarbeiten unser Konzept für Juli 2015, denn mit konventionellen Messen allein können die bevorstehenden Herausforderungen der Branche sicher nicht gelöst werden.”

Da würde ihm sicher auch Anita Tillmann von der Konkurrenzmesse PREMIUM recht geben, die ihm einst vorwarf: “Die arbeiten nicht an ihrem Konzept und passen sich nicht an die Bedürfnisse des hiesigen Marktes an.”

Die wesentlichen Eckpfeiler des neuen BREAD & BUTTER-Konzeptes sollen laut Müller folgende sein:

  • Veranstaltungsort bleibt Berlin-Tempelhof
  • Früher Termin bei gleicher Veranstaltungsdauer: Donnerstag bis Samstag, 02. – 04. Juli 2015
  • Klare Konzeption modischer Cluster nach Zielgruppen
  • “Design & Agents Area” für Handelsagenturen entsprechender Zielgruppen
  • “Lean Management & Produktion”, was einen deutlich günstigeren Quadratmeter-Preis ermöglicht
  • Klar abgegrenzte Bereiche ausschließlich für den geladenen Fachbesucher (B2B)
  • Definierter “Consumer Bereich” für Marketing Aktivitäten der Marken & Label (B2C)
  • Groß angelegte Abendveranstaltungen wie etwa Parties, Konzerte oder Festivals unter Einbindung der Marken und Sponsoren
  • Einbindung weiterer Marken im Bereich Lifestyle außerhalb der klassischen Modebereiche

Besonders die Aufteilung in B2B- und B2C-Bereiche, die Integration von Nicht-Mode-Marken und der hoch interessante Termin (Donnerstag bis Samstag!) lassen hier aufhorchen. Wir sind gespannt, ob der Rest der Branche nachzieht.

Der Insolvenzverwalter der BREAD & BUTTER GmbH, Graf Brockdorff, trägt die Neuausrichtung jedenfalls mit: “Für den Relaunch stehen die erforderlichen finanziellen Mittel durch Investoren bereits zur Verfügung.”

Das wäre schonmal deutlich mehr, als bei der letzten, der gescheiterten BREAD & BUTTER.

Welcome Back Kalle!

Von: Jakob

LOOKS

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

INSTAGRAM

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

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