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NEWS

 

Raf Simons geht zu Dior

Die belgische Heulsuse Raf Simons wird allem Anschein nach neuer Chefdesigner des französischen Modehauses Dior. Das zumindest schreibt die New York Times und der wollen wir mal glauben.

Simons wird damit der Nachfolger des wegen antisemitischer Beleidungen entlassenen Designers John Galliano. Dior hat sich mit der Entscheidung für einen neuen Designchef damit ein Jahr Zeit gelassen. Designer wie Marc Jacobs (Louis Vuitton) und Alber Elbaz (Lanvin) waren kurzzeitig ebenfalls im Gespräch für die Position.

Der Unterschied zwischen Galliano, der gerne überschwänglich lebt und designt, und dem eher introvertierten und für seine minimalistischen Designs bekannten Simons, könnte kaum größer sein. Eine richtige Rampensau ist Simons nämlich nicht. Dafür halt ‘ne melodramatische Heulsuse. Auch okay. Irgendwie. Aber langweilig.

Übrigens: Trotz des neuen Jobs bei Dior darf Raf Simons seine eigene Herrenlinie weiterführen. Glück für uns. Die finden wir nämlich meist recht super.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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