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Rad Hourani/Paris Fashion Week

Impressions

Charles Guislain, Fashion Icon

Design, Rad Hourani

Vernissage, Rad Hourani

Fotos: Georgi Ambarzumjan

Rad Hourani – ein Mann, der die Zukunft der Mode prägen wird, hat zu einer Vernissage in der Galerie Joyce im Palais Royal eingeladen. Gekommen ist die Pariser Avantgarde, darunter Charles Guislain und Diane Pernet,  um seine Kollektion “Transclassic” zu bestaunen. Eine Unisex-Kollektion, deren Schwerpunkt die Transformation ist. Durch Knöpfe, durch Reißverschlüsse lassen sich alle Teile der Kollektion umstrukturieren, verwandeln. Im Video-Interview, dass nächste Woche folgt, wird der 28-jährige Designer verraten, was die Beweggründe für seine Kollektion waren, wie seine Karriere begann und welche Beziehung er zur Pariser Avantgarde pflegt.

Rad Hourani - a man who will shape the future of fashion, had a vernissage at  the Galerie Joyce at the Palais Royal.  For this event the hole Paris Avantgarde, including Charles Guislain and Diane Pernet, came to admire his collection “Trans Classic. A unisex collection, which focuses on transformation. Next week a video-inteview will follow. The 28-year-old designer will tell us about his motives  for his current collection, how his carreer began and what he thinks about the hole Hipster-Scene from Paris.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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