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NEWS

 

Punkte, Punkte, Punkte

Nach wie vor sind Punkte ein furchtbar heißes Thema in der Modewelt, auch und vor allem im gepunkteten Allover-Look (wie z.B. bei William Richard Green und Swagger).

Mein heutiges Outfit habe ich vor einigen Wochen im New Yorker Superladen “Saturdays NYC” gekauft. Der Shop sieht aus wie ein Surfer-Laden, allerdings wie einer der guten Sorte: statt dreadgelockten Arschlöchern und schlechten Caipirinhas für 3,50$ gibt es guten Kaffee, interessante Bücher, ein paar Vintage Surfbretter (na klar, muss ja sein), auffällig nachlässig gekleidete Verkäufer und viele gute “Saturdays Surf”-Klamotten – unter anderem meine Punkte-Kombination.

Den dazu passenden Hut habe ich bei Supreme gekauft, dem allseits bekannten und von uns nun schon millionenfach abgehypten Skate-Shop in New York. Die geflochtenen Schuhe sind aus Bulgarien. Gekauft habe ich sie vor etwa acht Jahren bei einem mehrwöchigen Dandy Diary-Trip durch Osteuropa. Die Sonnenbrille ist aus Plastik, gekauft vergangenen Sommer in Paris.

Die (neben Hawaii und Australien) einzig richtige Location für mein”Saturdays Surf”-Outfit war schnell gefunden: die “Ponta da Piedade” an der Algarve. Die Küste ist nicht nur irre schön, sondern auch bei Surfern schwer angesagt.

Blöd nur, dass die meisten Surfer-Boys eher zu lange Billabong-Shorts statt Allover-Punkte-Kombinationen tragen. Schade, schade, ihr dreadlockigen Dummköpfe. Ab nach New York, richtiges Outfit kaufen und dann bitte nochmal probieren.

Saturdays Surf NYC, 31 Crosby Street  New York, NY 10013, USA.

Ponta da Piedade, 8600 Lagos, Portugal.

 

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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