Projekt “Schlittschuh” vorerst gescheitert

Seit nunmehr zweieinhalb Jahren arbeite ich an Projekt “Schlittschuh” und muss vorerst konstatieren: ich bin gescheitert.

Damals, 2009, in Wien, habe ich mir in irgendeinem kuriosen Second Hand-Möbel(!)-Laden ein paar Schlittschuhe gekauft. Ziel war es, die Kufen abzuschneiden, den verbleibenden Rest richtig zu besohlen und dann die schärfsten Schuhe der ganzen Stadt zu besitzen.

Der Schuster meines Vertrauens, Calceolarius im Hamburger Grindelviertel, nahm sich der Stiefel an, schraubte die Kufen ab und schusterte neue Sohlen unter die Stiefel.

Seitdem hatte ich die Ex-Schlittschuhe etwa viermal an. Jeweils mit größten Schmerzen. Denn Schlittschuhe sind auch dann noch, wenn man die Kufen abgemacht hat, so dermaßen steif, dass sich ein Skischuh dagegen wie eine Fleece-Socke anfühlt.

Die Sohle ist mit Metallstäben stabilisert – und wenn man die rausnehmen würde, bräche der ganze Stiefel auseinander. Leider wissen weder ich, noch Mr Calceolarius, wie wir weiter vorgehen können.

Falls jemand eine Idee hat, wie ich meine Stiefel entsteifen kann, bitte ich um sachdienliche Hinweise (via Facebook).

Sollte sich keine Lösung finden, werde ich mich wohl oder übel von den geilen Teilen trennen müssen.

Category: Schuhe

Tags: calceolarius, Hamburg, schlittschuh, schuhe, stiefel, wien

Von: Jakob

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