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Projektgalerie

Man darf sich bei Sven Krüger, Gründer der Projektgalerie, bedanken. Denn er hat mit der Opening-Party zur Berlin Fashion Week nicht nur eine der besten Partys der Woche organisiert, nein, er ist auch verantwortlich dafür, dass so grandiose Designer wie Asger Juel Larsen und Maria Francesca Pepe, samt ihrer aktuellen Kollektionen, ihren Weg in unsere Hauptstadt gefunden haben. In den Räumlichkeiten des HBC, wo die Projekgalerie diese Saison erstmalig stattfand, gab es neben den Kollektionen talentierter Designer noch Portfolios von Stylisten und Fotografen, darunter Stylist Rainer Metz, zu begutachten. “Die Projekgalerie soll eine Kreativ-Kontaktbörse sein”, so erklärte mir Krüger das Konzept der “Contemporary Fashion Fair”. Für all dienjenigen, die es nicht zur Projekgalerie geschafft haben, gibt es hier ein paar Impressionen:

Barbara Gongini Lederschmuck

Designer Asger Juel Larsen

Designerin des jungen Labels Von Bardonitz

Rückansicht des französischen Fotografen Maxim


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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

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