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Ponyzopf und Kaftan Top

Foto: Style.com

Highlight der Männermodewoche in Paris war fraglos die Dior Homme Show. Selbst Karl Lagerfeld,  der mit (Sch)-Muse-(Partner) Baptiste in der Frontrow Platz nahm, kam um die Kreationen von Kris van Assche, Head of Design bei Dior, zu begutachten. Aufgrund tropischer Temperaturen wurden die Einladungen kurzerhand zu Fächern von der internationalen Fashion-Crowd umfunktioniert um sich ein wenig kühle Luft zu verschaffen. Suzy Menkes saß in der Frontrow, ebenso wie Tim Blanks. Der Facehunter nahm in der zweiten Reihe Platz und Diane Pernet, die wirklich geschwitzt haben muss aufgrund ihres Schwarze-Witwe-Outfits, wurde in die vierte Reihe gesetzt. Mode gab es natürlich auch zu bestaunen. Für Jadicted habe ich mich mit der Dior Homme Spring/Summer 2011 Kollektion auseinandergesetzt.

„A very elegant Show“, so lautete Karl Lagerfelds Urteil nach der Dior Homme Show in Paris. Ein Satz, der aus dem Mund von König Karl einem Ritterschlag gleicht. Dior-Designer Kris van Assche konnte aufatmen. Seine Kreationen kamen an. Das war nicht immer so. Er ist der Thronfolger von Star-Designer Hedi Slimane, ein undankbarer Job. Drei Jahre nach Assches Übernahme scheint sich die Modewelt an seine Kreationen gewöhnt zu haben…weiter.

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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