Polen’s No. 1 Streetwear-Label: UEG

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Erst kürzlich haben wir euch MISHBV vorgestellt, nun folgt ein weiteres Label, welches vom aktuellen Post-Sovjet-Hype profitiert: UEG. In ihrem neuen Lookbook fusioniert das polnische Label Sportswear mit militärischen Klassikern. Das Loobook zeigt ein paar roughe, kahlköpfige, tätowierte Teens, welche allem Anschein nach ein Großteil ihrer Freizeit mit rauchen, pissen und in Russenhocke auf Autos verbringen.

In bester Sid Vicious Manier wird dem Fotograf diabolisch entgegen gegrinst: Anti-Fashion ‘par excellence’ – fern ab vom Bling-Bling der High-Fashion-Branche, tragbar, osteuropäische Lad-Culture, eingereiht irgendwo zwischen Gosha Rubchinskiy, Sputnik 1985 und Yulia Yefimtchuk.

Die Wurzeln von UEG liegen in den Straßen Warschaus: Michal Lojewski, Gründer und Designer der Marke, fühlt sich einerseits mit der polnischen Hardcore-Szene verbunden, anderseits mit dem japanischen Minimalismus. Ein Großteil seiner Kindheit verbrachte Lojewski in Japan.

Der ungewöhnliche Kulturmix wird besonders deutlich in der Design-Kooperation mit PUMA, welche im letzten Jahr gelauncht wurde: schwarz-weiße cleane, futuristische Sneaker-Designs mit Typo-Prints “This Side Up” oder “Quality Resistant” welche wie Anweisungen wirken.

In seiner FW 2017 Kollektion Lojewski spielt mit Nationalismus: der polnische Adler ziert Sweater und “Polska” wird auf die Rückseite eines Trainingsanzugs gedruckt. Auch das fast schon typisch für Designer der Post-Sovjet-Ära, siehe Gosha, der immer wieder mit den russischen Nationalfarben arbeitet.

Category: Lookbooks

Tags: lookbook, UEG

Von: Angelika Watta

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