Philipp Plein, 6ix9ine und die Comfort Zone der Mode

Topmodel Irina Shayk mit einem Mann im Roboterkostüm

Der Düsseldorfer Proll-Designer Philipp Plein, berühmt geworden mit Hundebetten und Army-Jacken mit Strasstotenköpfen, hat auf der aktuellen New Yorker Fashion Week nicht nur solche Stil-Klassiker wie einen schneeweißen Ferrari Testarossa und Irina Shayk gezeigt, um seine schweineteure Rindsledermode zu verkaufen, sondern auch den nicht ganz so schön anzusehenden Musiker Daniel Hernandez a.k.a „6ix9ine“ a.k.a. „Tekashi69“.

Der Rapper, der sich unter anderem eine große 69 auf die Stirn hat tätowieren lassen, hat sich jüngst schuldig bekannt, ein Sexvideo mit einem 13-jährigen Kind gedreht zu haben.

Angesichts der spektakulären Modenschau des Designers, in dem er einen Transformer neben Topmodel Sheyk laufen ließ und ein UFO installiert hatte, schien das die anwesenden Gäste und Modekritiker jedoch nicht weiter zu interessieren. Solch irdische Vergehen, wie sie „6ix9ine“ begangen hat, sollten hier, im Plein-Outerspace, reichlich egal sein.

So schrieb Suzy Menkes in der Vogue sehr schlicht: „What a crazy space journey it was (…)“ Und die Bild-Zeitung schrieb: „New York verneigt sich (…)“. Carine Roitfeld, langjährige Chefredakteurin der französischen Vogue stylte die Show.

Das Motto von Pleins neuem, zur aktuellen Modenschau gehörenden Pop Up-Store in der New Yorker Mercer Street lautete dann auch: „Your comfort zone will kill you“.

Ach, die Mode.

Links im Bild der Rapper 6ix9ine

Category: Fashion Shows

Von: Carl Jakob Haupt

Instagram