Pen Gutt

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«bare dans» out 00:00 tonight🌋☀️☀️🌋 produced by @samkopf & @bayasounds 🌋☀️☀️🌋📸 @shawnarvind

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Wer von euch hat noch nicht „Der Mondmann“ geschaut? Ein großartiger Film! Jim Carrey spielt den US-Comedian / Performance-Künstler Andy Kaufman.

Ein Mann, dessen Werk nicht nur Carrey, sondern auch Pen Gutt begeistert, einen jungen, norwegischen Rapper, der dem DUMMY MAG erklärte, was die größten, geschichtsträchtigsten Andy Kaufman Momente sind, darunter ein Auftritt bei David Lettermann, eine Great Gatsby Lesung etc.

Die Art- und Weise wie Kaufman seine Charaktere spielt, inspiriert den 24-jährigen Pen Gutt, in seinen Musikvideos spielt auch er mit Alter Egos. Sein Künstlername „Pen Gutt“ heißt, übersetzt aus dem Norwegischen, der Muttersprache des 24-jährigen, soviel wie „hübscher Junge“.  Bevor Gutt, der eigentlich Håkon Stubberud heißt, zur Musik kam, arbeitete er u.a. als Model, daher die nicht ganz so ernst gemeinte Anspielung.

Gutt steht kurz vor seinem Mainstream-Durchbruch. The Fader und The Face haben bereits über ihn berichtet. Seine Musik bezeichnet Stubberud als „it’s bedroom pop for people who can’t sleep“ – daraus machte dann ein Dazed & Confused Redakteur gleich mal ein neues Genre: „Insomnia Rap“.

Der „Pretty Boy“ vermischt, typisch eine neue Generation, gleich ein paar Stile, unter anderem Indie, Rap und norwegische Folk-Musik. Er rappt / singt – bis auf wenige Ausnahmen („fuck it“ – in seinem Hit „Independent“) in seiner Muttersprache, weil er so seine Gefühle besser ausdrücken kann. Außerhalb von Norwegen sollen und werden seine Tracks durch Melodien und Videos überzeugen.

Für all jene unter euch, die nach dieser Hommage beschließen zum Pen Gutt Hardcore-Groupie zu werden: Hier, in den YouTube-Kommentaren, gibt es eine Übersetzung von „Independent“.  Einem Track, der Hit-Potenzial hat, und ein originelles DIY-Video:

Pen Gutt läuft durch ein winterliches Oslo und filmt sich dabei selbst mit seinem iPhone. Er tanzt, modelt, springt aus einem Flieger und rappt – Close-up – ein Mund, so breit, das darin mindestens sieben pralle Schneebälle Platz finden würden. Eine nicht enden wollende Insta Story.

Auch interessant sein Musikvideo zu „Bare Danse“, für das er mit dem Apple Photo Booth Heart Filter gearbeitet hat, zu sehen: seine Buddies.

Neben Kaufman findet Pen Gutt Inspiration in den tieftraurigen Lana del Rey Songs ( u.a.“Born to Die“), norwegischen Musicals, Anime und Philosophie-Büchern. Bevor er damit begann seine eigenen Songs – in Zusammenarbeit mit Erik Samkopf – zu produzieren, drehte er Musikvideos für andere Künstler.

Am 6. September 2019 erscheint sein Debüt-Album „Hold Deg“ – spätestens dann geht es hoch hinaus für den norwegischen „Pretty Boy“.

Category: #dandydiaryspace

Tags: Insomnia Rap, Pen Gutt

Von: David Kurt Karl Roth

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