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Paris Fashion Week: Louis Vuitton S/S 2013

Lange Zeit waren die Kollektionen von Louis Vuitton nicht wirklich spannend. Zu klassisch. Doch seit Kim Jones die kreative Leitung der Männerlinie des französischen Traditionshaus übernommen hat, hat sich das geändert.

Er wagt und gewinnt. In seiner dritten Kollektion für Louis Vuitton fügt er zu Luxus und Reisen, zwei wichtige Markeneigenschaften, das Thema Sport hinzu.

Seine Kollektion wirkt erfrischend modern, sehr funktional. Eine Kollektion, in der der Louis Vuitton Träger problemlos den Mount Everest erklimmen kann. 

Kim Jones ist ein Mann, der viel reist. Seine letzten Trips führten ihn nach Thailand und Indonesien. Der Einfluss seiner Reisen auf seine aktuelle Kollektion ist deutlich spürbar. 

Mehr Fotos von Louis Vuitton S/S 2013 gibt es bei FuckingYoung.es.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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